Michel Ocelot
Werdegang
Michel Ocelot wurde am 27. Oktober 1943 geboren. Er ist ein französischer Autor, Character-Designer, Storyboard-Zeichner und Regisseur von Animationsfilmen und -serien, der in früheren Arbeiten auch als Animator, Hintergrundzeichner und Erzähler tätig war. Bekannt wurde er vor allem durch sein Spielfilmdebüt „Kiriku und die Zauberin" aus dem Jahr 1998, doch bereits seine früheren Filme und Fernseharbeiten waren mit Auszeichnungen bedacht worden. Ocelot war zudem Präsident der International Animated Film Association.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind sieben Titel von Michel Ocelot als Regisseur verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Die Titel erschienen zwischen 1998 und 2018, also über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Genrelich dominiert die Animation, ergänzt um Familie, Fantasy, Abenteuer, Drama, Komödie, Liebesfilm und Mystery – insgesamt acht Genres verteilen sich auf die sieben Werke, was auf eine thematisch breite, aber stilistisch am Animationsfilm orientierte Filmografie hindeutet. Zu den Titeln zählen „Kiriku und die Zauberin", „Kiriku und die wilden Tiere", „Kiriku – und die Männer und Frauen", „Azur und Asmar", „Princes et Princesses", „Les Contes de la nuit" und „Dilili in Paris".
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 6,3 und 7,7 von 10, im Schnitt bei 7,1. Damit bewegen sich alle Werke in einem vergleichsweise engen, überwiegend positiven Bewertungsband ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste Titel im Katalog, „Kiriku und die Zauberin", liegt 55 Jahre nach Ocelots Geburtsjahr, der jüngste, „Dilili in Paris", 75 Jahre danach – die verzeichnete Filmografie erstreckt sich damit über zwei Jahrzehnte seines Schaffens.