Dilili in Paris (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Ocelot |
|---|---|
| Genre | Animation, Abenteuer |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Paris der Belle Epoque verschwinden immer wieder Kinder, und niemand scheint eine Erklärung dafür zu haben. Die junge Dilili, die aus dem Volk der Kanaken stammt und wegen einer Ausstellung über ihr Volk im Pariser Zoo besonders auffällt, beginnt mit den mysteriösen Entführungen zu ermitteln. An ihrer Seite steht der Lieferjunge Orel, der die Stadt und ihre Bewohner besser kennt als jeder andere. Gemeinsam begegnen die beiden einer Reihe außergewöhnlicher Persönlichkeiten, die ihnen jeweils Hinweise liefern. Dabei ist es gerade Dililis besondere Erscheinung, die ihr auf ungewöhnliche Weise Türen öffnet und ihr hilft, tiefer in das Geheimnis der verschwundenen Kinder einzudringen.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2018 unter der Regie von Michel Ocelot. Zur Besetzung gehören Elisabeth Duda, Liliane Rovère, Prunelle Charles-Ambron und Thissa d'Avila Bensalah, die den Figuren ihre Stimmen geben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Animation und Abenteuer erlaubt es, das historische Paris als Schauplatz einer Detektivgeschichte zu entwerfen, in der eine junge, äußerlich auffällige Protagonistin im Zentrum steht. Die Anlage der Geschichte als Ermittlung, bei der eine Vielzahl unterschiedlicher Figuren jeweils einzelne Puzzleteile beitragen, folgt einer klassischen Struktur des Abenteuergenres, verknüpft mit einer Detektivhandlung. Dass Dililis Herkunft und Aussehen explizit als Werkzeug ihrer Ermittlungen thematisiert werden, verleiht der Abenteuerhandlung eine zusätzliche Ebene, die über eine reine Rätselgeschichte hinausgeht. Die Paarung mit Orel, der als ortskundiger Lieferjunge fungiert, sorgt zugleich für eine Balance zwischen der Außenseiterperspektive Dililis und einer vertrauten Innensicht auf die Stadt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch vergleichsweise kleinen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren bis oberen Bereich dessen, was Animationsabenteuer dieser Art üblicherweise erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark verbreitert hätte, was auf ein eher überschaubares, aber beständiges Publikumsinteresse hindeutet. Innerhalb der Animationsfilme, die historische Stoffe mit Abenteuerelementen verbinden, positioniert sich der Titel als eigenständiger Beitrag mit einer klar erkennbaren Detektivstruktur.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elisabeth Duda als Marie Curie / Gertrude Stein / Countess Greffülhe / Madeleine Lemaire (voice)
- Liliane Rovère als Louise Michel (voice)
- Prunelle Charles-Ambron als Dilili (voice)
- Thissa d'Avila Bensalah als Colette / Camille Claudel / Suzanne Valadon / Berthe Morisot (voice)
- Enzo Ratsito als Orel (voice)
- Natalie Dessay als Emma Calvé (voice)
- Isabelle Guiard als Sarah Bernhardt / Ana de Noailles / 'La Goulue' / Supervising mistress / Mother of a family (voice)
- Swan Mirabeau als Eve Curie / Irène Curie (voice)
- Léa Powe als Kanak villager (voice)
- Karim M'Ribah als Debussy (voice)
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Verfügbarkeit
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