John Carter - Zwischen zwei Welten (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Stanton |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 263.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 284.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (6.290 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Carter, Bürgerkriegsveteran aus Virginia, wird in einer Höhle in Arizona unversehens auf den Mars versetzt — von seinen Bewohnern Barsoom genannt. Die geringere Schwerkraft macht ihn dort ungewöhnlich stark und sprungfähig.
Er gerät zwischen die Fronten eines langen Krieges: die vierarmigen Tharks, die Städte Helium und Zodanga, und eine Priesterkaste, die im Hintergrund die Fäden zieht. Die Wissenschaftlerin und Prinzessin Dejah Thoris soll zur Befriedung mit dem Herrscher der Gegenseite verheiratet werden. Carter, der zurück zur Erde will und eigentlich mit niemandem etwas zu tun haben möchte, findet sich mitten in einem fremden Konflikt wieder.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Edgar Rice Burroughs' Roman "A Princess of Mars" von 1912 — ein Buch, das die spätere Science-Fiction stark geprägt hat und dessen Motive über Jahrzehnte weitergereicht wurden. Verfilmungsversuche gab es seit den dreißiger Jahren immer wieder, keiner davon kam zustande.
Andrew Stanton, Regisseur der Pixar-Filme "Findet Nemo" und "WALL·E", bewarb das Projekt mit dem Satz, es sei "Indiana Jones auf dem Mars". Es wurde sein erster Realfilm.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Januar bis Juli 2010 in England und in Utah. Michael Giacchino schrieb die Musik. Das Budget lag je nach Quelle zwischen 263,7 und 306,6 Millionen Dollar.
Zum Sinnbild der Probleme wurde die Vermarktung. Aus dem Titel "John Carter of Mars", der im Film selbst noch auftaucht, wurde für die Werbung schlicht "John Carter" — ohne jeden Hinweis darauf, worum es geht. Die Trailer erklärten weder den Stoff noch seine Bedeutung für das Genre, und während der Kampagne wechselte die Führung im Studio. Ein früherer Studiomanager nannte sie später eine der schlechtesten Werbekampagnen der Filmgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 284,1 Millionen Dollar ein. Der Verlust wird auf 149 bis 265 Millionen geschätzt — inflationsbereinigt der größte Kinoverlust überhaupt.
Die Kritiken fielen gemischt aus und lobten Bildgestaltung und Actionszenen, bemängelten aber Figuren und Handlung. In Russland stellte der Film einen Startrekord auf, in den USA blieb er weit zurück. Die geplanten Fortsetzungen "Gods of Mars" und "Warlord of Mars" sagte Disney ab.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taylor Kitsch als John Carter
- Lynn Collins als Dejah Thoris
- Samantha Morton als Sola
- Mark Strong als Matai Shang
- Ciarán Hinds als Tardos Mors
- Dominic West als Sab Than
- James Purefoy als Kantos Kan
- Bryan Cranston als Powell
- Polly Walker als Sarkoja
- Daryl Sabara als Edgar Rice Burroughs
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Verfügbarkeit
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