Findet Dorie (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Stanton |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.029.266.989 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (12.854 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dorie hat ein Kurzzeitgedächtnis von wenigen Sekunden und lebt seit einem Jahr im Riff bei Marlin und Nemo. Als Nemos Klasse eine Exkursion zu einem Rochenzug macht, kommt ihr eine Erinnerung zurück: Sie hatte Eltern, und sie stammt aus einer Bucht in Kalifornien.
Die Reise dorthin führt sie in ein Meeresforschungsinstitut, in dem verletzte Tiere gepflegt und wieder ausgesetzt werden. Dort sucht Dorie nach Menschen, die sie nicht wiedererkennen kann, in einer Anlage, deren Wege sie sich nicht merken kann. Der Film erzählt daraus keine Komödie über Vergesslichkeit, sondern eine Geschichte über eine Behinderung und darüber, dass Dorie nicht trotz, sondern mit ihr zurechtkommt.
Entstehungsgeschichte
Andrew Stanton entschied sich für die Fortsetzung, nachdem ihn beim Wiedersehen mit "Findet Nemo" beunruhigt hatte, was aus Dorie wird, wenn Marlin und Nemo eines Tages nicht mehr da sind. Der Film ist entsprechend nicht als Wiederholung angelegt, sondern beantwortet diese Frage.
Ein ursprünglich geplanter Handlungsstrang, in dem die Tiere im Institut in Gefangenschaft gehalten werden, wurde nach der Dokumentation "Blackfish" über Meeresparks umgeschrieben — das Institut ist im fertigen Film eine Auffangstation, keine Attraktion.
Hinter den Kulissen
Dreizehn Jahre nach dem Vorgänger waren Wasser, Licht und Oberflächen technisch nicht mehr vergleichbar. Pixar baute die Figuren neu auf und musste dabei darauf achten, dass sie nicht plötzlich zu detailliert aussehen — die Fische wurden bewusst nur begrenzt aufgewertet.
Der Oktopus Hank war die schwierigste Figur, die Pixar bis dahin gebaut hatte: Acht Arme mit Saugnäpfen, die sich unabhängig bewegen, an Oberflächen haften und die Farbe wechseln. Ein Animator arbeitete allein an der Tarnfunktion. Ellen DeGeneres kehrte als Dorie zurück; für die Rückblenden wurde eine Kinderstimme besetzt, deren Aufnahmen den erwachsenen Tonfall vorwegnehmen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein und war damit erfolgreicher als der Vorgänger.
Er wurde vor allem für den Umgang mit Dories Beeinträchtigung gelobt: Der Film behandelt sie nie als Charakterschwäche, die überwunden werden muss, sondern zeigt Bewältigungsstrategien und die Rolle des Umfelds. Verbände für Menschen mit Gedächtnisstörungen griffen ihn entsprechend auf. Eine Nebenfigur — zwei weibliche Besucherinnen der Anlage in einer Einstellung — löste eine kurze öffentliche Debatte über Repräsentation aus, die der Film selbst nie kommentierte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ellen DeGeneres als Dory (voice)
- Albert Brooks als Marlin (voice)
- Ed O'Neill als Hank (voice)
- Hayden Rolence als Nemo (voice)
- Diane Keaton als Jenny (voice)
- Eugene Levy als Charlie (voice)
- Ty Burrell als Bailey (voice)
- Kaitlin Olson als Destiny (voice)
- Idris Elba als Fluke (voice)
- Dominic West als Rudder (voice)
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Verfügbarkeit
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