Findet Nemo (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Stanton |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-05-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 94.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 940.335.536 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (20.989 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Clownfisch Marlin hat bei einem Angriff seine Partnerin und alle Eier bis auf eines verloren. Aus diesem einen wird Nemo, und Marlin zieht ihn mit einer Fürsorge groß, die vor allem Angst ist. Am ersten Schultag schwimmt Nemo aus Trotz ins offene Wasser und wird von einem Taucher gefangen.
Marlin folgt dem Boot quer durch den Pazifik — mit Dorie, einem Doktorfisch mit Kurzzeitgedächtnisverlust, die sich alles Wichtige binnen Sekunden nicht mehr merken kann. Nemo landet unterdessen in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis in Sydney und plant mit den anderen Insassen die Flucht. Der Film erzählt beide Wege parallel und lässt beide Figuren dieselbe Lektion aus entgegengesetzten Richtungen lernen.
Entstehungsgeschichte
Andrew Stanton entwickelte den Stoff aus zwei eigenen Erfahrungen: aus Kindheitsbesuchen in einer Zahnarztpraxis mit Aquarium und aus der Beobachtung, dass er seinen eigenen Sohn im Park permanent ermahnte und dabei merkte, wie sehr ihn die Sorge um das Kind vom Kind entfernte.
Pixar recherchierte umfassend zur Meeresbiologie; das Team besuchte Aquarien, absolvierte Tauchkurse und ließ sich von Fachleuten schulen. Die Clownfisch-Biologie wurde dabei bewusst nicht vollständig übernommen — die Art wechselt in der Natur unter bestimmten Umständen das Geschlecht, was für einen Familienfilm nicht weiterverfolgt wurde.
Hinter den Kulissen
Die technische Hauptaufgabe war Wasser. Pixar musste Lichtbrechung, Trübung, Schwebeteilchen und die Bewegung von Körpern in Strömung neu entwickeln; ein eigenes Team arbeitete über Jahre daran. Ein Grundproblem war paradox: Realistisch gerendertes Unterwasserlicht sah für Zuschauer falsch aus, weshalb das Team gezielt Ungenauigkeiten einbaute, damit die Bilder als Wasser gelesen werden.
Ellen DeGeneres wurde als Dorie besetzt, nachdem Stanton sie in einer Talkshow gesehen hatte, in der sie das Thema mehrfach wechselte. Alexander Gould, die Stimme Nemos, war beim Einsprechen neun Jahre alt und wuchs während der Produktion so weit, dass Teile neu aufgenommen werden mussten.
Einordnung & Wirkung
"Findet Nemo" gewann den Oscar als bester Animationsfilm und spielte weltweit über 940 Millionen Dollar ein — bis dahin der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt.
Er hatte auch unbeabsichtigte Folgen: Der Verkauf von Clownfischen für private Aquarien stieg nach dem Start deutlich an, was Bestände in einigen Riffgebieten unter Druck setzte — eine Ironie angesichts eines Films, dessen Handlung davon erzählt, dass ein gefangener Fisch nach Hause will. Innerhalb Pixars markiert er den Punkt, an dem die technische Entwicklung nicht mehr der Grund des Erfolgs war, sondern dessen Voraussetzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Albert Brooks als Marlin (voice)
- Ellen DeGeneres als Dory (voice)
- Alexander Gould als Nemo (voice)
- Willem Dafoe als Gill (voice)
- Geoffrey Rush als Nigel (voice)
- Brad Garrett als Bloat (voice)
- Allison Janney als Peach (voice)
- Austin Pendleton als Gurgle (voice)
- Stephen Root als Bubbles (voice)
- Vicki Lewis als Deb / Flo (voice)
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Verfügbarkeit
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