Illuminati (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Howard |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 485.930.816 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (7.500 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Papst ist tot, das Konklave beginnt, und die vier aussichtsreichsten Kardinäle werden entführt. Ein Anrufer kündigt an, sie im Stundentakt zu töten und anschließend den Vatikan mit einer Antimaterie-Ladung zu zerstören, die aus dem CERN gestohlen wurde.
Robert Langdon wird nach Rom geholt, weil die Drohung im Namen der Illuminati ergeht — eines Geheimbunds, den die Kirche im 17. Jahrhundert verfolgte. Der Weg zu den Kardinälen führt über vier Kirchen entlang eines Pfades, den Langdon aus Bernini-Skulpturen rekonstruieren muss.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Dan Browns Roman von 2000, der vor "Sakrileg" erschien und Langdons erster Fall ist.
Ron Howard drehte ihn dennoch als Fortsetzung statt als Vorgeschichte — mit der Begründung, viele Leser hätten den Roman erst nach dem ersten Film entdeckt. Tom Hanks kehrte zurück, David Koepp überarbeitete Akiva Goldsmans Drehbuchfassung.
Hinter den Kulissen
Der Vatikan und die römischen Kirchen verweigerten wegen des Gegenstands jede Drehgenehmigung. Gedreht wurde deshalb von Juni bis Oktober 2008 teils in Rom auf öffentlichen Plätzen, überwiegend aber in den Sony-Studios in Culver City.
Der Petersplatz, die Sixtinische Kapelle und mehrere Kirchenräume wurden dafür nachgebaut oder digital ergänzt — einer der aufwendigsten Kulissenbauten dieser Jahre.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 486 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 150 Millionen, und erhielt rund sechsunddreißig Prozent zustimmende Besprechungen.
Die Reaktion der katholischen Kirche fiel deutlich milder aus als beim Vorgänger, gegen den es Aufrufe zum Boykott gegeben hatte: Die vatikanische Zeitung bezeichnete ihn als harmlose Unterhaltung. Das liegt am Stoff selbst — anders als "Sakrileg" stellt dieser Film keine Behauptung über das Christentum auf, sondern erzählt einen Kriminalfall, an dessen Ende die Kirche gerettet wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hanks als Robert Langdon
- Ewan McGregor als Camerlengo Patrick McKenna
- Ayelet Zurer als Vittoria Vetra
- Stellan Skarsgård als Commander Richter
- Pierfrancesco Favino als Inspector Olivetti
- Nikolaj Lie Kaas als Assassin
- Armin Mueller-Stahl als Cardinal Strauss
- Thure Lindhardt als Chartrand
- David Pasquesi als Claudio Vincenzi
- Cosimo Fusco als Father Simeon
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Verfügbarkeit
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