Howl (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Epstein |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-08-26 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.183.258 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (200 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitte der 1950er Jahre sorgt ein Gedicht für Aufruhr in den USA: Allen Ginsbergs "Howl" wird öffentlich vorgetragen, gedruckt – und verboten. Sein Verleger sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, unsittliche Schriften veröffentlicht zu haben. Der Film verknüpft vier Ebenen miteinander: den Vortrag des Gedichts in einem kleinen Club, die zwei Jahre später folgende Gerichtsverhandlung, ein Interview mit Ginsberg, in dem er über seine Beweggründe und seine offen gelebte Homosexualität spricht, sowie eine animierte, bildhafte Umsetzung des Textes selbst. Diese vier Stränge laufen nicht chronologisch, sondern parallel nebeneinander her und ergänzen sich gegenseitig zu einem Bild von Text, Person und gesellschaftlicher Reaktion.
Entstehungsgeschichte
"Howl" ist ein Drama aus dem Jahr 2010, inszeniert von Rob Epstein. In den Hauptrollen sind James Franco, Todd Rotondi, Jon Prescott und Aaron Tveit zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Struktur des Films – vier parallel montierte Erzählebenen statt einer linearen Handlung – spiegelt den Gegenstand selbst: ein Gedicht, ein Gerichtsverfahren, eine Person und deren öffentliche Wirkung lassen sich nicht in einer einzigen Geschichte erzählen. Die Kombination aus Gerichtsdrama, biografischem Interview und animierter Bildsprache setzt den Text ins Zentrum, statt ihn nur als Anlass für eine Figurenhandlung zu nutzen. Dass die Verhandlung neben dem Vortrag und dem Interview gleichberechtigt steht, deutet darauf hin, dass der Film weniger eine einzelne Hauptfigur porträtieren will als ein Spannungsfeld zwischen künstlerischem Ausdruck, persönlicher Offenheit und rechtlicher Auseinandersetzung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei bislang rund 200 abgegebenen Stimmen bewegt sich "Howl" im mittleren Bereich – eine Basis, die für eine verlässliche Einschätzung noch schmal ist. Der Film liegt inzwischen 15 Jahre zurück und reiht sich in die Riege biografisch grundierter Dramen ein, die sich an einem einzelnen Text oder Ereignis abarbeiten, statt eine ganze Lebensgeschichte nachzuzeichnen. Die ungewöhnliche vierteilige Erzählform hebt ihn dabei von klassischeren, linear erzählten Dramen ab.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Franco als Allen Ginsberg
- Todd Rotondi als Jack Kerouac
- Jon Prescott als Neal Cassady
- Aaron Tveit als Peter Orlovsky
- David Strathairn als Ralph McIntosh
- Jon Hamm als Jake Ehrlich
- Andrew Rogers als Lawrence Ferlinghetti
- Bob Balaban als Judge Clayton Horn
- Mary-Louise Parker als Gail Potter
- Treat Williams als Mark Schorer
Weitere Filme von Rob Epstein
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.