Bob Balaban
Werdegang
Robert Elmer „Bob" Balaban wurde am 16. August 1945 in Chicago geboren. Sein Vater Elmer Balaban war Gründer des Chicagoer Theaterensembles Balaban and Katz, auch weitere Familienmitglieder waren im Film- und Theatergeschäft tätig. Balaban absolvierte die Colgate University in Hamilton und debütierte 1967. Zunächst spielte er Theaterrollen, für „The Inspector General" wurde er 1979 für den Tony Award nominiert. Im Filmbereich wirkte er unter anderem in „Unheimliche Begegnung der dritten Art" neben Richard Dreyfuss und François Truffaut sowie in „The Mexican" neben Julia Roberts und Brad Pitt mit. 2012 war er als Erzähler in „Moonrise Kingdom" von Wes Anderson zu hören. Neben der Schauspielerei arbeitete er auch als Produzent, etwa bei „Gosford Park", in dem er zugleich vor der Kamera stand, sowie als Regisseur bei Fernsehserien und beim Film „Parents" mit Randy Quaid.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel mit Bob Balaban verzeichnet, überwiegend Filme, lediglich ein Serientitel ist darunter. Die Spannbreite reicht von 1980 bis 2018, also 38 Jahre, wobei der erste Titel 35 Jahre nach seiner Geburt entstand und der jüngste 73 Jahre danach. Genrelich zeigt sich eine große Bandbreite: Komödie, Drama, Science Fiction, Krimi, Historie, Dokumentarfilm und weitere Genres sind vertreten, was auf ein vielseitiges Wirken über verschiedene Filmformen hinweg schließen lässt.
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel liegen zwischen 5,4 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,7. Damit bewegt sich das Gesamtbild in einem soliden mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne stark auszuscheren. Der zeitliche Abstand zwischen ältestem und jüngstem Titel von knapp vier Jahrzehnten zeigt eine über lange Zeit fortgesetzte Präsenz im Katalog.
Filmografie