Gefangen in der Traumfabrik (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Epstein |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Historie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-03-15 |
| Einspielergebnis | 1.400.591 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film blickt zurück auf die Geschichte queerer Darstellung in Hollywood. Bis 1968 sorgte ein konservativer Produktionscode dafür, dass Schwule und Lesben nicht offen auf der Leinwand gezeigt werden durften. Trotzdem fanden Filmemacher Wege, homosexuelles Begehren einzuschreiben – manchmal nur für Eingeweihte erkennbar verschlüsselt, manchmal auffällig direkt. Erzählt wird, wie sich das Kino in den 1970er Jahren allmählich aus diesen Beschränkungen löste und wie mit dem New Queer Cinema ab Ende der 1980er Jahre eine breitere Vielfalt nicht-heteronormativer Perspektiven ihren Weg auf Festivals und in die Kinos fand.
Entstehungsgeschichte
"Gefangen in der Traumfabrik" entstand 1996 unter der Regie von Rob Epstein und ist als Dokumentarfilm angelegt. Vor der Kamera bzw. als Sprecher und Interviewpartner treten Lily Tomlin, Tony Curtis, Susan Sarandon und Gore Vidal auf. Der Film verbindet historisches Filmmaterial mit Gesprächen und ordnet sich damit dem Genre der Historie zu.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Historie zeigt, dass es hier nicht um eine einzelne Geschichte geht, sondern um eine chronologisch angelegte Aufarbeitung, die sich über Jahrzehnte Filmgeschichte erstreckt. Die Erzählung folgt einer klaren zeitlichen Linie: von den Restriktionen des Produktionscodes über die Lockerung in den 1970ern bis zum New Queer Cinema. Dass mehrere bekannte Namen aus Schauspiel und Literatur als Stimmen versammelt wurden, deutet auf einen Ansatz hin, der verschiedene Perspektiven aus der Filmwelt selbst einbindet, statt nur aus externer Distanz zu berichten. Die Anlage als Rückblick erlaubt es, einzelne Filme und Szenen als Belege für die jeweilige Epoche heranzuziehen, ohne dass eine einzelne Hauptfigur im Zentrum steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipiert einordnen. Seit seiner Entstehung 1996 sind mittlerweile fast drei Jahrzehnte vergangen, was ihn selbst zu einem historischen Dokument macht – nicht nur über sein Thema, sondern auch über den Blick, den man in den 1990er Jahren auf diese Geschichte hatte. Innerhalb dokumentarischer Arbeiten zu queerer Filmgeschichte nimmt er durch seine Kombination aus Archivmaterial und prominenten Gesprächspartnern eine Position ein, die das Thema aus der Filmbranche selbst heraus beleuchtet.
Bilder


Besetzung & Stab
- Lily Tomlin als Narrator (voice)
- Tony Curtis als Self
- Susan Sarandon als Self
- Gore Vidal als Self
- Whoopi Goldberg als Self
- Antonio Fargas als Self
- Shirley MacLaine als Self
- John Schlesinger als Self
- Armistead Maupin als Self
- Arthur Laurents als Self
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Verfügbarkeit
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