French Connection II (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Frankenheimer |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (489 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dem New Yorker Detective Jimmy „Popeye“ Doyle ist der Drogenboss Alain Charnier in seiner Heimatstadt knapp entkommen. Also folgt er ihm nach Marseille. Dort soll er mit dem französischen Polizisten Henri Barthelemy zusammenarbeiten, doch die beiden geraten schnell aneinander. Doyle verhält sich bewusst auffällig, und so weiß Charnier bald, dass der Amerikaner in der Stadt ist. Nachdem Doyle zwei Polizisten abgeschüttelt hat, die ihn mehrere Tage beschattet haben, wird er von Charniers Handlangern entführt und in ein verlassenes Hotel gebracht, das dem Gangster als Quartier dient. Drei Wochen bleibt er dort gefangen und wird in dieser Zeit heroinabhängig gemacht. Charnier lässt ihn schließlich wieder frei, weil er ihn zerstört sieht und erkennt, dass Doyle nichts gegen ihn in der Hand hat.
Entstehungsgeschichte
John Frankenheimer inszenierte den Film, der 1975 erschien. Gene Hackman führt die Besetzung an, neben ihm stehen Fernando Rey, Bernard Fresson und Philippe Léotard. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren spiegelt die Härte des Stoffs, insbesondere der Passage um die erzwungene Sucht.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi und Thriller bilden das Genregerüst. Der Krimi liegt in der Jagd auf den Drogenboss, der Thriller in der Umkehrung der Machtverhältnisse, als der Jäger zum Gefangenen wird. Die Anlage arbeitet mit einem Fremden in einer fremden Stadt: Doyle ist ein Amerikaner in Marseille, der auf die örtlichen Kollegen angewiesen ist und sich dennoch über sie hinwegsetzt. Der Mittelteil der Geschichte, die Gefangenschaft und die erzwungene Abhängigkeit, verschiebt den Film vom Actionkrimi zum Drama über einen Mann, der seinen Körper und seine Kontrolle verliert. Dass Charnier ihn freilässt, weil er ihn nicht mehr als Bedrohung sieht, gibt der Handlung eine Fallhöhe: Der Polizist muss nicht nur den Gangster, sondern zuerst sich selbst zurückgewinnen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 ist ein guter Mittelwert, vergeben von wenigen hundert Nutzern. 51 Jahre liegen zwischen Erscheinungsjahr und Gegenwart, was den Film zu den älteren Titeln im Actionkrimi macht. Innerhalb des Genres steht er für die Form, die den Ermittler nicht als unbesiegbaren Helden zeigt, sondern seine Verwundbarkeit zum Zentrum macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Hackman als "Popeye" Doyle
- Fernando Rey als Alain Charnier
- Bernard Fresson als Henri Barthélémy
- Philippe Léotard als Jacques
- Ed Lauter als General William Brian
- Charles Millot als Miletto
- Jean-Pierre Castaldi als Raoul
- Cathleen Nesbitt als The Old Lady
- Samantha Llorens als Denise
- André Penvern als Bartender
Weitere Filme von John Frankenheimer
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.