Fearless - Jenseits der Angst (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Weir |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-10-15 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.995.302 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (355 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max hat einen Flugzeugabsturz überlebt. Seitdem hält er sich für unverwundbar, als hätte ihn das Unglück aus den gewöhnlichen Regeln des Lebens herausgelöst. Was nach außen wie Furchtlosigkeit aussieht, ist in Wahrheit Ausdruck eines tiefen Traumas. Weder seine Ehefrau noch der Psychologe Bill Perlman finden einen Zugang zu ihm.
Erst Carla gelingt es, Max aus seiner Starre zu lösen. Sie saß ebenfalls in der Unglücksmaschine und trägt eine eigene, schwere Last: Ihr Baby ist bei dem Absturz gestorben, und sie gibt sich selbst die Schuld daran. Zwei Überlebende, die auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Erlebten ringen, begegnen sich und finden in dem jeweils anderen jemanden, der versteht, was Außenstehende nicht nachvollziehen können.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1993, Regie führte Peter Weir. Vor der Kamera stehen Jeff Bridges, Isabella Rossellini, Rosie Perez und Tom Hulce. Dabei greift er auf Mythen seiner australischen Heimat zurück und verwandelt die Wege seines Antihelden in Traumpfade.
Hinter den Kulissen
Das reine Drama verzichtet auf jede Beimischung eines anderen Genres, und das passt zur Anlage der Geschichte. Der Absturz selbst ist nicht das eigentliche Thema, sondern der Ausgangspunkt. Im Mittelpunkt steht, was danach geschieht: die Frage, wie Menschen weiterleben, die eine solche Erfahrung gemacht haben. Ein Katastrophenfilm im gewohnten Sinn ist das also nicht.
Auffällig ist die Spiegelung der beiden Hauptfiguren. Max reagiert mit einem Gefühl der Unverwundbarkeit, Carla mit Schuld. Beide Reaktionen entfernen sie von ihren Mitmenschen, und beide können von Fachleuten oder Angehörigen offenbar nicht aufgefangen werden. Dass ausgerechnet die Begegnung zweier Betroffener etwas in Bewegung setzt, deutet auf eine Erzählung hin, die Heilung eher in geteilter Erfahrung sucht als in Therapie. Dass Max als Antiheld angelegt ist, unterstreicht, dass er keine glatte Identifikationsfigur sein soll.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 Punkten zeigt eine überwiegend positive Aufnahme. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer eher kleinen Grundlage. Der Film ist inzwischen 33 Jahre alt. Innerhalb des Dramas zählt er zu den Werken, die sich dem Thema Trauma nach einem Unglück ernsthaft und ohne Effekthascherei widmen und das Innenleben der Überlebenden in den Mittelpunkt stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeff Bridges als Max Klein
- Isabella Rossellini als Laura Klein
- Rosie Perez als Carla Rodrigo
- Tom Hulce als Brillstein
- John Turturro als Dr. Bill Perlman
- Benicio del Toro als Manny Rodrigo
- Deirdre O'Connell als Nan Gordon
- John de Lancie als Jeff Gordon
- Spencer Vrooman als Jonah Klein
- Daniel Cerny als Byron Hummel
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Verfügbarkeit
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