Peter Weir
Werdegang
Peter Lindsay Weir wurde am 21. August 1944 in Sydney, Australien, geboren. Seinen Durchbruch erlebte er in seiner Heimat mit den Filmen Die Autos, die Paris auffraßen und Picknick am Valentinstag. Es folgten Gallipoli und Ein Jahr in der Hölle, mit denen sich Mel Gibson als Charakterdarsteller profilierte, sowie Die letzte Flut mit Richard Chamberlain, das vom Aufeinandertreffen von Eingeborenenkultur und Zivilisation erzählt.
Mit Der einzige Zeuge und Mosquito Coast drehte Weir seine ersten Filme in den USA und ermöglichte Harrison Ford die Entwicklung zum Charakterdarsteller. Sein Ruf als Schauspielerregisseur gründet sich zudem auf Der Club der toten Dichter mit Robin Williams sowie Die Truman Show mit Jim Carrey, der dafür 1998 einen Golden Globe erhielt. Dazwischen entstanden die Komödie Green Card mit Gérard Depardieu und Fearless – Jenseits der Angst über die psychischen Folgen eines Flugzeugabsturzes. Mit Master & Commander drehte Weir seinen ersten Kostüm- und Actionfilm, in The Way Back – Der lange Weg erzählte er die Flucht von Kriegsgefangenen aus einem sibirischen Lager während des Zweiten Weltkriegs.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 16 Titel von Peter Weir als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Titel decken einen Zeitraum von 1974 bis 2010 ab, also 36 Jahre, beginnend 30 Jahre nach seiner Geburt. Das Genrespektrum reicht von Drama, Abenteuer und Kriegsfilm über Komödie, Thriller, Mystery bis hin zu Historie, Horror, Liebesfilm und Science Fiction, was auf eine breite thematische Ausrichtung seines Werks hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel reichen von 5,6 bis 8,3 bei einem Schnitt von 7,1. Die höchsten Werte erreichen Der Club der toten Dichter und Die Truman Show, während der Durchschnitt insgesamt auf ein gleichbleibend solides Niveau über die gesamte Zeitspanne hinweist. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 36 Jahre, der letzte Titel im Katalog erschien 66 Jahre nach Weirs Geburt.
Filmografie (Regie)