Evita (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Parker |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 141.047.179 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Erzähler namens Ché berichtet vom kometenhaften Aufstieg der Evita Perón zur First Lady Argentiniens. Eva Duarte kommt als uneheliches Kind einer Bauernfamilie westlich von Buenos Aires zur Welt, in ärmlichen Verhältnissen. Schon als Kind leidet sie unter dem einfachen Leben auf dem Land, und mit 15 Jahren kehrt sie ihrer Familie den Rücken.
Ihr Ehrgeiz treibt sie nach Buenos Aires. Dort will sie unbedingt berühmt werden und kämpft sich durch: Sie spricht für Rollen vor, singt, arbeitet als Modell. Bald kennt die ganze Stadt ihr Gesicht und ihren Namen. Abends besucht sie die angesagten Clubs, um einflussreiche Männer kennenzulernen, und über diese Beziehungen gelingt ihr der Schritt zu einer eigenen Radiosendung. Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung begegnet sie dem aufstrebenden Politiker Juan Perón und verliebt sich in ihn.
Entstehungsgeschichte
Alan Parker führte bei „Evita“ Regie, der Film kam 1996 heraus. Madonna steht an der Spitze der Besetzung, Antonio Banderas, Jonathan Pryce und Jimmy Nail ergänzen sie. Die Freigabe ab zwölf Jahren erlaubt auch jüngeren Zuschauern den Zugang zu dem Stoff.
Hinter den Kulissen
Historie und Drama bilden das Genregerüst: Erzählt wird ein Lebensweg, verdichtet zu einer Aufstiegsgeschichte. Der Erzähler Ché als vermittelnde Instanz deutet auf eine Form hin, die das Geschehen nicht bloß abbildet, sondern kommentiert und rahmt.
Die Anlage folgt dem klassischen Bogen vom Landkind zur öffentlichen Figur, mit Buenos Aires als Bühne des Aufstiegs. Dass Eva vorspricht, singt und modelt, verweist auf die Welt der Unterhaltung als Sprungbrett in die Politik, ein Motiv, das den Film über das bloße Nachzeichnen eines Lebenslaufs hinaushebt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,1 von 10 ist verhalten, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das Publikum ordnet den Film damit im Mittelfeld ein.
Dreißig Jahre nach dem Erscheinungsjahr 1996 steht „Evita“ innerhalb des Historiendramas für den Typus der Aufstiegserzählung, in der eine Frau aus einfachen Verhältnissen zur politischen Symbolfigur wird und der Weg dorthin über Ehrgeiz, Beziehungen und Öffentlichkeit führt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Madonna als Eva Perón
- Antonio Banderas als Ché
- Jonathan Pryce als Juan Perón
- Jimmy Nail als Agustín Magaldi
- Victoria Sus als Doña Juana
- Julian Littman als Brother Juan
- Olga Merediz als Blanca
- Laura Pallas als Elisa
- Julia Worsley als Erminda
- María Luján Hidalgo als Young Eva
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Verfügbarkeit
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