Die Unschuld (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luchino Visconti |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 13.430.709 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tullio Hermil lebt als gebildeter, wohlhabender Mann ganz für seine eigenen Vergnügungen: Fechten, Lektüre, die Affäre mit seiner Geliebten Teresa Raffo. Seine Frau Juliana hält er dabei auf Distanz, gefangen zwischen gesellschaftlichem Getuschel und dem Wunsch, von ihm anerkannt zu werden. Zurückgewiesen findet sie Trost bei dem jungen Schriftsteller Filippo d'Arborio und wird schwanger. Ausgerechnet diese Verbindung weckt in Tullio, der sich seiner Frau gegenüber nie verpflichtet fühlte, Eifersucht und neu entflammtes Verlangen, das Juliana, die noch an ihre Ehe glaubt, erwidert. Ihre Hoffnung auf diese Liebe löst in ihr widersprüchliche Gefühle aus. Tullio versucht, jede Spur der Beziehung seiner Frau zu tilgen, doch die Geburt des Kindes entfesselt einen Sturm aus Leidenschaft und Emotionen.
Entstehungsgeschichte
„Die Unschuld“ entstand 1976 unter der Regie von Luchino Visconti. Der Film ist als Drama mit deutlicher Liebesfilm-Komponente angelegt und trägt eine Freigabe ab 16 Jahren. In den Hauptrollen stehen Giancarlo Giannini als Tullio Hermil und Laura Antonelli als Juliana, an ihrer Seite Rina Morelli und Massimo Girotti.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm zeigt sich bereits in der Konstruktion der Geschichte: Ein bürgerliches Eheleben wird durch Untreue, Eifersucht und gesellschaftliche Konventionen aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Erzählung konzentriert sich auf die inneren Widersprüche der Figuren – Tullios Gleichgültigkeit, die in Besitzanspruch umschlägt, und Julianas Zerrissenheit zwischen Hoffnung und Anpassung. Dass die Geschichte auf ein einzelnes häusliches Beziehungsgeflecht zugeschnitten ist, statt auf äußere Ereignisse zu setzen, verweist auf ein psychologisch orientiertes Kammerspiel bürgerlicher Doppelmoral.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seines Genres. Seit seinem Erscheinen 1976 liegen inzwischen fast fünf Jahrzehnte, was die vergleichsweise geringe Zahl an Bewertungen erklären mag. Innerhalb des Liebesdramas positioniert er sich als Studie über Ehe, Begehren und gesellschaftliche Zwänge, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine über den Film hinausreichende Wirkung ablesen ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Giancarlo Giannini als Tullio Hermil
- Laura Antonelli als Giuliana Hermil
- Rina Morelli als Tullio's Mother
- Massimo Girotti als Count Stefano Egano
- Didier Haudepin als Federico Hermil
- Marie Dubois als The Princess
- Roberta Paladini als Miss Elviretta
- Claude Mann als The Prince
- Marc Porel als Filippo d'Arborio
- Jennifer O'Neill als Teresa Raffo
Weitere Filme von Luchino Visconti
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.