Luchino Visconti
Werdegang
Luchino Visconti di Modrone, Graf von Lonate Pozzolo, wurde am 2. November 1906 geboren. Er war ein italienischer Filmemacher, Theater- und Opernregisseur sowie Drehbuchautor und gilt als einer der Väter des filmischen Neorealismus. Später wandte er sich luxuriösen, mitreißenden Epen zu, die sich mit Schönheit, Dekadenz, Tod und europäischer Geschichte befassten, insbesondere mit dem Verfall von Adel und Bourgeoisie.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de finden sich zwölf Titel von Luchino Visconti, ausschließlich als Regisseur und ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel reichen von „Von Liebe besessen" (1943) bis „Die Unschuld" (1976) und umfassen damit eine Spanne von 33 Jahren. Der erste erfasste Titel entstand 37 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 70 Jahre danach. Thematisch dominieren Drama, Liebesfilm, Historie, Krimi und Kriegsfilm – insgesamt fünf Genres, die sich über das Werk verteilen und die inhaltliche Bandbreite zwischen intimen Beziehungsdramen und historischen Stoffen widerspiegeln. Zu den bei uns gelisteten Werken zählen unter anderem „Rocco und seine Brüder", „Der Leopard", „Bellissima", „Der Tod in Venedig", „Die Erde bebt", „Weiße Nächte", „Ludwig II.", „Die Verdammten", „Sehnsucht" und „Gewalt und Leidenschaft".
Einordnung
Die zwölf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,9 und 8,0 von 10, im Schnitt liegt das Werk bei 7,4 von 10 – ein durchweg positives und wenig schwankendes Bild über die gesamte erfasste Schaffensphase. Am besten bewertet ist „Rocco und seine Brüder" mit 8,0 von 10, am niedrigsten „Die Unschuld" mit 6,9 von 10. Zwischen dem ältesten Titel aus dem Jahr 1943 und dem jüngsten aus dem Jahr 1976 liegen 33 Jahre, in denen die Bewertungen konstant im oberen Bereich blieben.