Weiße Nächte (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luchino Visconti |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer namenlosen Provinzstadt begegnet Mario, ein einfacher Büroangestellter aus einer bescheidenen Pension, eines Nachts einer jungen Frau namens Natalia. Ihr Gesicht verrät eine tiefe Traurigkeit, und Mario beginnt ein Gespräch, um sie aufzuheitern. Natalia erzählt ihm, wie sich ihr unauffälliges Leben veränderte, als sie sich in einen attraktiven Fremden verliebte, und wie sie seither jede Nacht auf seine Rückkehr wartet. Über vier Nächte hinweg verbringt Mario Zeit mit ihr und beginnt, selbst Gefühle für sie zu entwickeln. Er hofft, in ihrem Herzen den Platz des geheimnisvollen Fremden einnehmen zu können. Wie sich diese Konstellation zwischen Erwartung, Erinnerung und Zuneigung auflöst, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1957 unter der Regie von Luchino Visconti. Zur Besetzung gehören Maria Schell als Natalia, Marcello Mastroianni als Mario, Jean Marais und Marcella Rovena. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte – eine Begegnung über wenige Nächte, geprägt von Warten, Erinnerung und einer Liebe, die sich an einer Erzählung entzündet statt an gemeinsamer Erfahrung – macht deutlich, dass es sich um ein Kammerspiel der Gefühle handelt. Die Kombination aus Drama und Liebesfilm verweist auf eine Geschichte, in der es weniger um äußere Handlung als um innere Zustände geht: Sehnsucht, Enttäuschung, die Frage, ob eine Zuneigung, die aus Mitgefühl entsteht, eine gewachsene Liebe ersetzen kann. Die Beschränkung auf wenige zentrale Figuren – Mario, Natalia, der abwesende Fremde – verstärkt den Eindruck einer konzentrierten, fast theatralen Erzählform.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu den solide bis gut bewerteten Werken seines Genres, wenngleich die Bewertungsbasis vergleichsweise schmal bleibt. Seit der Entstehung 1957 sind mittlerweile 68 Jahre vergangen, was den Titel in die frühe Nachkriegszeit des europäischen Filmschaffens einordnet. Innerhalb der Liebesdramen dieser Ära steht er für eine Erzählweise, die auf wenige Nächte und wenige Figuren konzentriert bleibt, statt auf große äußere Ereignisse zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maria Schell als Natalia
- Marcello Mastroianni als Mario
- Jean Marais als L'Inquilino
- Marcella Rovena als La Padrona della Pensione
- Maria Zanoli als La Domestica
- Elena Fancera als La Cassiera
- Lanfranco Ceccarelli als Un Coinvolto nella Rissa
- Angelo Galassi als Un Coinvolto nella Rissa
- Renato Terra als Un Coinvolto nella Rissa
- Corrado Pani als Un Giovinastro
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Verfügbarkeit
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