Anna Karenina (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Rose |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-04-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 858.553 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anna Karenina lebt an der Seite eines deutlich älteren Mannes eine Ehe, die ihr keine Wärme gibt. Als der Offizier Graf Wronski in ihr Leben tritt, findet sie in ihm, was ihr fehlt: Leidenschaft, Aufmerksamkeit, ein Gefühl von Lebendigkeit. Die Affäre bleibt in der eng verwobenen Welt des russischen Hochadels nicht verborgen, und ihr Bekanntwerden löst einen Skandal aus, der weit über die beiden Liebenden hinausreicht. Die Geschichte verfolgt, wie sich Anna zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und ihrem eigenen Verlangen aufreibt, während ihr Umfeld auf den Bruch mit der Konvention reagiert.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1997 unter der Regie von Bernard Rose. In den zentralen Rollen sind Sophie Marceau als Anna Karenina und Sean Bean als Graf Wronski zu sehen, dazu Alfred Molina und Mia Kirshner. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm legt den Schwerpunkt klar auf das emotionale Geschehen zwischen den Figuren statt auf äußere Handlung. Die Anlage der Geschichte – eine Frau in einer erfüllungslosen Ehe, die sich einer verbotenen Leidenschaft hingibt und dafür mit gesellschaftlicher Ächtung rechnen muss – folgt dem klassischen Muster des Ehebruchsdramas, in dem private Sehnsucht und gesellschaftliche Ordnung unversöhnlich aufeinandertreffen. Die Besetzung mit internationalen Darstellern in den Hauptrollen deutet darauf hin, dass der Film sich an ein breiteres, nicht nur russisches oder britisches Publikum richtete. Dass die Konsequenzen der Affäre als „tragisch“ beschrieben werden, verweist auf ein Ende, das dem Drama-Genre entsprechend nicht versöhnlich ausfällt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – weder als herausragend noch als gescheitert markiert, sondern als Werk, das ein begrenztes, aber vorhandenes Publikum gefunden hat. Seit seiner Entstehung 1997 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb der Literaturverfilmungen des Genres in eine ältere Reihe stellt, ohne dass sich daraus eine besondere Stellung ableiten ließe. Innerhalb der Liebesdramen mit historischem Setting reiht er sich als eine von mehreren Adaptionen desselben Stoffes ein, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine herausragende Position belegen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Sophie Marceau als Anna Karenina
- Sean Bean als Vronsky
- Alfred Molina als Levin
- Mia Kirshner als Kitty
- James Fox als Karenin
- Fiona Shaw als Lydia
- Danny Huston als Stiva
- Phyllida Law als Vronskaya
- David Schofield als Nikolai
- Saskia Wickham als Dolly
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Verfügbarkeit
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