Das Schlangenei (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-10-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Berlin im Winter 1923: Der jüdisch-amerikanische Trapezartist Abel Rosenberg lebt mit seinem Bruder Max in einer Pension, beide ohne Engagement, seit Max sich verletzt hat. Eines Nachts findet Abel Max erschossen auf. Als weitere Todesfälle im entfernten Bekanntenkreis auftauchen, gerät er selbst ins Visier der Polizei. Ein früherer Bekannter, der Wissenschaftler Vergérus, bietet Abel und Max’ Witwe Manuela Unterkunft und Arbeit auf dem Gelände seiner Klinik an. Dort verdichten sich die Hinweise, dass hinter der Mordserie mehr steckt als ein Zufall – und dass Vergérus mit notleidenden, arbeitslosen Menschen Experimente betreibt.
Entstehungsgeschichte
Ingmar Bergman führte bei diesem 1977 entstandenen Film Regie. Die Besetzung besteht aus David Carradine als Abel Rosenberg, Liv Ullmann als Manuela, Gert Fröbe und Heinz Bennent. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Drama und Thriller deutet an, dass es hier nicht um klassische Krimispannung geht, sondern um eine bedrückende Atmosphäre, in der das Übernatürliche nie ganz greifbar wird, während reale Gewalt lauert. Die Anlage der Geschichte – ein Außenseiterpaar aus Geschwistern, das mittellos in einer fremden Stadt gestrandet ist, konfrontiert mit einer Institution, die sich als Ort systematischer Grausamkeit entpuppt – verweist auf ein Interesse an Machtstrukturen und daran, wie Not und Abhängigkeit Menschen zu Objekten machen können. Dass die Hauptfigur jüdisch-amerikanisch ist und die Handlung 1923 in Berlin spielt, setzt die persönliche Geschichte in einen historisch aufgeladenen Rahmen, ohne dass der Film dies ausdrücklich thematisieren müsste.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Publikumserfolg lesen, sondern eher als Werk mit begrenzter, aber vorhandener Resonanz. Seit der Entstehung 1977 sind mittlerweile 48 Jahre vergangen, was den Film in eine spätere Schaffensphase seiner Regie einordnet, ohne dass daraus weitere Schlüsse zu ziehen wären. Innerhalb der Genremischung aus Mystery, Drama und Thriller nimmt er eine Position ein, die eher auf psychologische Beklemmung als auf klassische Genreeffekte setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Carradine als Abel Rosenberg
- Liv Ullmann als Manuela Rosenberg
- Gert Fröbe als Inspector Bauer
- Heinz Bennent als Hans Vergerus
- Toni Berger als Monsieur Rosenberg
- Christian Berkel als Student
- Paula Braend als Madame Hemse
- Erna Brünell als Madame Rosenberg
- Paul Bürks als Cabaret Comedian
- Gaby Dohm als Woman with Child
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Verfügbarkeit
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