David Carradine
Werdegang
David Carradine, geboren 1936 in Hollywood als Sohn des Schauspielers John Carradine, begann nach zwei Jahren bei der Armee eine Schauspielkarriere und änderte seinen Namen, um nicht mit seinem Vater verwechselt zu werden. Seinen Durchbruch feierte er 1965 mit einer Theaterproduktion am Broadway. 1972 wurde er für die Rolle des Shaolin Kwai Chang Caine in der Serie Kung Fu besetzt, die zu einem großen Erfolg wurde und ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Ende der 1970er Jahre arbeitete er unter anderem mit Martin Scorsese und Ingmar Bergman, in den 1980er Jahren kam es zu einem deutlichen Karriereknick. 2003 verhalf ihm Quentin Tarantino mit einer der Titelrollen in Kill Bill: Volume 1 an der Seite von Uma Thurman zum Comeback, für das er eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. 2009 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Bangkok aufgefunden, die Behörden gingen von einem Unfall aus.
Filmografie bei uns
Bei uns sind 14 Titel mit David Carradine vertreten, davon 13 Filme und eine Serie, aus den Jahren 1972 bis 2008 – eine Spanne von 36 Jahren, vom 36. bis zum 72. Lebensjahr des Schauspielers. Unter den 16 vertretenen Genres überwiegen Action, Krimi und Thriller, daneben Western, Drama und Historie.
Einordnung
Die Bewertungen reichen von 5,6 bis 8,2 bei einem Schnitt von 6,6 – ein insgesamt durchwachsenes Bild mit einem deutlichen Ausreißer nach oben bei Kill Bill: Volume 1 und ansonsten eher mittlerem bis unterem Niveau. Zwischen Geburtsjahr und dem ältesten Titel liegen 36 Jahre, zum jüngsten Titel 72 Jahre.
Filmografie