Das siebente Siegel (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-02-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 150.000 $ |
| Einspielergebnis | 311.212 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (3.456 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitte des 14. Jahrhunderts zieht die Pest durch ganz Europa. Der Ritter Antonius Block war als junger Mann ins Heilige Land aufgebrochen, um seinen Glauben zu festigen. Nun kehrt er nach Schweden zurück, geplagt von Zweifeln an der Existenz Gottes, und findet auch dort den Schwarzen Tod vor, der Angst und Schrecken verbreitet hat. Da steht ihm der Tod gegenüber, in Gestalt einer Person. Block bittet um Aufschub und schlägt eine Partie Schach vor, die über sein Leben entscheiden soll. Bevor er sterben muss, möchte er noch eine bedeutende Tat vollbringen: Eine umherziehende Schauspielerfamilie, die sich inmitten allen Leids ihre Lebensfreude bewahrt hat, will er retten.
Entstehungsgeschichte
Ingmar Bergman inszenierte das 1957 erschienene Werk, das im englischen Sprachraum den Titel The Seventh Seal trägt. Gunnar Björnstrand, Bengt Ekerot, Nils Poppe und Max von Sydow tragen die Hauptrollen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Fantasy und Drama, und Allegorie und Symbolik machen offen deutlich, wie das gemeint ist. Der personifizierte Tod ist keine Erscheinung, die erklärt werden müsste, sondern eine Setzung, mit der die Erzählung arbeitet. Das Schachspiel liefert dafür die präzise Form: ein Spiel mit festen Regeln, klarem Wechsel der Züge und einem Ende, das feststeht, aber hinausgezögert werden kann. Genau darum geht es dem Ritter. Landschaft, Hexe und Schmied umreißen das Umfeld, durch das dieser Weg führt, und zeigen, dass neben der Glaubensfrage auch das gewöhnliche Leben und dessen Zerrüttung Raum bekommen.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Durchschnitt und gehört damit in den oberen Bereich der Skala. Bemerkenswert ist die Übereinstimmung: Ein Wert dieser Höhe bei einer vierstelligen Stimmenzahl setzt voraus, dass sehr wenige Abwertungen dagegenstehen. Neunundsechzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr behauptet sich das Werk damit als ernstes Drama, das seine Fragen nach Glaube und Sterblichkeit in eine bildhafte Form bringt, statt sie auszusprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gunnar Björnstrand als Jöns
- Bengt Ekerot als Death
- Nils Poppe als Jof
- Max von Sydow als Antonius Block
- Bibi Andersson als Mia
- Inga Gill als Lisa
- Maud Hansson als Witch
- Inga Landgré als Karin
- Gunnel Lindblom als Mute Girl
- Bertil Anderberg als Raval
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Verfügbarkeit
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