Brennt Paris? (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Clément |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 175 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-10-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1944: Die deutsche Besatzung neigt sich dem Ende zu, doch die Stadt steht am Abgrund. General Dietrich von Choltitz trägt den Befehl Hitlers in sich, Paris in Schutt und Asche zu legen, sollte die Kontrolle verloren gehen oder die alliierten Truppen zu nahe rücken. Zwischen ihm, dem schwedischen Diplomaten Raoul Nordling und den zerstrittenen Fraktionen der französischen Résistance entspinnt sich ein Ringen, das weniger von Kampfhandlungen als von Abwägungen, Verzögerungstaktiken und moralischen Entscheidungen geprägt ist. Die Résistance selbst ist keine geschlossene Front, sondern ein Geflecht unterschiedlicher Gruppen mit eigenen Zielen, die um die Rückeroberung ihrer Stadt ringen, während die Zeit gegen sie zu laufen scheint.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von René Clément. Zur Besetzung gehören Jean-Paul Belmondo, Charles Boyer, Leslie Caron und Jean-Pierre Cassel, die in einem breit angelegten Ensemble unterschiedliche Facetten des Geschehens verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und Historie zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt eine einzelne Heldenfigur zu verfolgen, verteilt sich die Erzählung auf mehrere Handlungsstränge und Perspektiven – militärische, diplomatische und zivile. Diese Struktur erlaubt es, ein historisches Ereignis nicht als geradlinige Heldentat, sondern als Geflecht aus Zögern, Verhandlung und Entscheidungsdruck zu zeigen. Die große Zahl bekannter Namen in der Besetzung deutet auf eine Erzählweise hin, die viele Figuren und Blickwinkel gleichberechtigt nebeneinanderstellt, statt sich auf einen einzigen Protagonisten zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragend häufig bewerteten Bereich. Seit seiner Entstehung 1966 sind mittlerweile fast sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn in eine Reihe historisch orientierter Kriegsfilme der Nachkriegszeit stellt, die reale Ereignisse aus mehreren Perspektiven zu rekonstruieren versuchen. Innerhalb des Genres steht er damit für einen Ansatz, der auf Ensemblegeschichten und moralische Dilemmata setzt statt auf klassische Actiondramaturgie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Yvon Morandat
- Charles Boyer als Doctor Monod
- Leslie Caron als Françoise Labé
- Jean-Pierre Cassel als Lt. Henri Karcher
- George Chakiris als GI in Tank
- Bruno Cremer als Colonel Rol Tanguy
- Claude Dauphin als Colonel Lebel
- Alain Delon als Jacques Chaban-Delmas
- Kirk Douglas als General Patton
- Pierre Dux als Cerat - Alexandre Parodi
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Verfügbarkeit
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