Bruno Cremer
Werdegang
Bruno Cremer wurde am 6. Oktober 1929 in Saint-Mandé bei Paris geboren und starb am 7. August 2010. Seine Mutter war Musikerin flämisch-belgischer Herkunft, sein Vater Geschäftsmann aus Lille. Cremer besuchte die private Schule Cours Hattemer und interessierte sich bereits ab seinem zwölften Lebensjahr für die Schauspielerei. Von 1952 an ließ er sich am renommierten Conservatoire national supérieur d'art dramatique in Paris ausbilden. Zunächst widmete er sich zehn Jahre dem Theater, mit Rollen aus Werken von Shakespeare, Oscar Wilde und Jean Anouilh, darunter die Rolle des Thomas Becket in der Uraufführung von Anouilhs „Becket" 1959. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1957 in „Quand la femme s'en mêle" mit Alain Delon, der eigentliche Aufschwung seiner Filmkarriere kam 1965 mit „La 317e section" von Pierre Schoendoerffer. In der Folge wirkte er in über 110 Produktionen für Kino und Fernsehen mit und wurde oft in Rollen als Militär oder harter Charakter besetzt.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind fünf Filme mit Bruno Cremer vertreten, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1976 bis 2001 und decken damit eine Spanne von 25 Jahren ab. Genrelich reicht das Spektrum von Thriller und Krimi über Drama, Abenteuer und Mystery bis zu Liebesfilm, Action und Science Fiction, was auf eine vielseitige Rollenwahl innerhalb dieses Ausschnitts seines Schaffens hindeutet.
Einordnung
Die fünf bei uns verzeichneten Filme erreichen Bewertungen zwischen 6,5 und 7,5 von 10, im Durchschnitt 6,8 von 10 – ein insgesamt solides, recht einheitliches Bild ohne große Ausschläge. Der älteste erfasste Titel, „Der Greifer" von 1976, entstand 47 Jahre nach Cremers Geburtsjahr, der jüngste, „Unter dem Sand" von 2001, liegt 72 Jahre danach. Damit deckt der Katalog nur einen Teil seines langen Schaffens ab, zeigt aber eine kontinuierliche Präsenz über mehrere Jahrzehnte.