Alain Delon
Werdegang
Alain Fabien Maurice Marcel Delon wurde am 8. November 1935 in Frankreich geboren. Seinen Durchbruch feierte er 1960 mit den Filmen „Nur die Sonne war Zeuge" und „Rocco und seine Brüder". In den 1960er und 1970er Jahren zählte er zu den populärsten Stars des europäischen Kinos und arbeitete mit Regisseuren wie Luchino Visconti, Michelangelo Antonioni, Jean-Pierre Melville und Jean-Luc Godard. Mit seiner zeitweiligen Lebensgefährtin Romy Schneider drehte er drei gemeinsame Filme, darunter „Der Swimmingpool". Obwohl er auch klassische Heldenrollen übernahm, wurde er, insbesondere nach seinem Auftritt als Profikiller in Melvilles „Der eiskalte Engel" (1967), vor allem als skrupelloser Zyniker besetzt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Filme mit Alain Delon als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1960 bis 1977, decken also eine Spanne von siebzehn Jahren ab, beginnend 25 Jahre nach seiner Geburt. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Krimi und Thriller über Drama und Liebesfilm bis zu Mystery, Komödie, Abenteuer, Western und Action, wobei Krimi und Thriller deutlich überwiegen. Zu den vertretenen Werken zählen unter anderem „Der eiskalte Engel", „Rocco und seine Brüder", „Der Leopard", „Vier im roten Kreis" und „Monsieur Klein".
Einordnung
Die 24 Titel liegen bei uns im Schnitt bei 7,0 von 10, mit einer Spanne von 6,3 bis 8,0. Am besten bewertet sind „Rocco und seine Brüder" mit 8,0 und „Der eiskalte Engel" mit 7,8, während spätere Titel wie „Der Bulle und der Killer" oder „Der Fall Serrano" im unteren Bereich der Skala liegen. Zwischen dem ältesten Titel von 1960 und dem jüngsten von 1977 liegen siebzehn Jahre, wobei die höher bewerteten Filme eher in den früheren Jahren dieser Zeitspanne angesiedelt sind.
Filmografie