Blood Father (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-François Richet |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.903.033 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.708 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Link hat eine Haftstrafe hinter sich und arbeitet als Tätowierer. Er lebt zurückgezogen und trocken.
Dann steht seine Tochter Lydia vor der Tür. Sie ist auf der Flucht vor Leuten, mit denen sie sich eingelassen hat. Der Vater, der jahrelang nicht da war, ist plötzlich der Einzige, der noch bleibt.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Peter Craigs Roman von 2005. Craig schrieb auch das Drehbuch, gemeinsam mit Andrea Berloff.
Regie führte Jean-François Richet.
Mel Gibson spielt John Link, Erin Moriarty die Lydia, William H. Macy den Kirby Curtis, Diego Luna den Jonah und Elisabeth Röhm die Ursula.
Produziert wurde der Film von Chris Briggs, Pascal Caucheteux, Peter Craig und Sebastien Lemercier. Die Kamera führte Robert Gantz, den Schnitt besorgte Steven Rosenblum, die Musik stammt von Sven Faulconer.
Gedreht wurde vom 5. Juni bis zum 3. Juli 2014 in Albuquerque, New Mexico, mit Aufnahmen in der Wüste. Den Weltvertrieb übernahm Wild Bunch, die US-Rechte lagen bei Lionsgate. Die Premiere lief am 21. Mai 2016 in Cannes, der US-Kinostart folgte am 26. August 2016.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangslage ist knapp und ohne Vorlauf. Es gibt keine Versöhnungsszene, keine Aufarbeitung der Vergangenheit — die Tochter ist da, und es ist keine Zeit für das, was zwischen ihnen ungeklärt ist.
Daraus zieht der Film seine Form. Was Vater und Tochter voneinander wissen, erfahren sie unterwegs, unter Druck. Die Beziehung entsteht im Vollzug, nicht im Gespräch.
Bemerkenswert ist die Rolle der Vergangenheit des Vaters. John Link kennt die Kreise, aus denen die Bedrohung kommt — dieselbe Vergangenheit, die ihn als Vater unmöglich gemacht hat, macht ihn jetzt brauchbar.
Vier Wochen Dreh in Albuquerque und der umliegenden Wüste sind ein knapper Rahmen. Der Film ist entsprechend gebaut: wenige Schauplätze, eine Bewegungsrichtung, kaum Nebenhandlung.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 89 Prozent positive Bewertungen aus. Bei den Golden Tomato Awards belegte der Film den zweiten Platz in der Kategorie bester Actionfilm des Jahres 2016.
Owen Gleiberman beschrieb ihn als packend — trotz einer Machart, die er als Trash einordnete.
Dieses Urteil trifft den Film genauer, als es zunächst klingt. Er beansprucht keine Erneuerung des Genres; was ihn heraushebt, ist die Genauigkeit, mit der ein einfacher Aufbau durchgeführt wird.
Die Premiere in Cannes im Mai 2016 ist dabei bemerkenswert. Ein Actionfilm mit kleinem Budget, gedreht bereits 2014, fand über ein Festival den Weg zu einem Publikum, das ihn sonst kaum wahrgenommen hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mel Gibson als John Link
- Erin Moriarty als Lydia
- William H. Macy als Kirby Curtis
- Michael Parks als Preacher
- Thomas Mann als Jason
- Diego Luna als Jonah
- Dale Dickey als Cherise
- Miguel Sandoval als Arturo Rios
- Lori Dillen als Sheila
- Richard Cabral als Joker
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Verfügbarkeit
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