Vidocq - Herrscher der Unterwelt (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-François Richet |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (536 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris im Jahr 1811. François Vidocq hat gerade seinen letzten spektakulären Ausbruch aus dem Gefängnis hinter sich und versucht, unerkannt ein unauffälliges Leben zu führen. Lange geht das nicht gut. Seine kriminelle Vergangenheit holt ihn ein, er wird enttarnt und obendrein fälschlich des Mordes beschuldigt. In dieser Lage trifft er eine Entscheidung, die alles verändert: Er bietet an, im Tausch gegen seine Freiheit selbst auf Verbrecherjagd zu gehen. Damit hat er die gesamte Unterwelt gegen sich. Und er ruft einen alten Bekannten auf den Plan, der gefährlich ist und ein eigenes Ziel verfolgt: Mit Vidocqs Hilfe will er über Paris herrschen.
Entstehungsgeschichte
Jean-François Richet hat den Film 2018 inszeniert. Vincent Cassel, Patrick Chesnais, August Diehl und Olga Kurylenko bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren passt zu einem Stoff aus Mord, Gefängnis und Unterwelt.
Hinter den Kulissen
Drama, Krimi und Thriller prägen den Film, und die wahre Begebenheit, auf der er beruht, gibt der Figur des Vidocq einen historischen Kern. Die Anlage ist die eines Seitenwechsels: Ein Verbrecher jagt Verbrecher, und die Spannung liegt darin, dass ihn beide Seiten für einen Verräter halten können. Der Krimi liefert die Ermittlungen, das Drama die Frage, ob ein Mann seiner Vergangenheit entkommen kann, und der Thriller die Bedrohung durch den alten Bekannten, der die Stadt beherrschen will. Das Paris des Jahres 1811 dient dabei nicht als Kulisse, sondern als Machtgefüge, in dem Vidocq zwischen Gesetz und Unterwelt steht und keiner Seite ganz angehört.
Einordnung & Wirkung
Acht Jahre nach dem Erscheinen steht die Bewertung bei 6,3 von 10, leicht über der Mitte und getragen von einigen hundert Stimmen. Im Feld des historischen Kriminalfilms ist das eine solide Einstufung ohne Ausschlag nach oben. Die Stellung des Films liegt in der Verbindung von Verbrecherbiografie und Stadtporträt, wie sie die Ausgangslage vorgibt: Der Aufstieg eines Mannes und der Kampf um eine Stadt laufen parallel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Vidocq
- Patrick Chesnais als Henry
- August Diehl als Nathanaël
- Olga Kurylenko als The Baroness
- Denis Lavant als Maillard
- Freya Mavor als Annette
- Denis Ménochet als Dubillard
- Jérôme Pouly als Courtaud
- James Thierrée als The Duke
- Fabrice Luchini als Fouché
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Verfügbarkeit
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