Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-François Richet |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.021 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angewidert von der sinnlosen Gewalt gegen Unschuldige im Algerienkrieg kehrt Jacques Mesrine der französischen Armee den Rücken und geht zurück nach Frankreich. Kein Gesetz und keine Autorität sollen ihn künftig noch bremsen. Als Handlanger des Pariser Unterweltbosses Guido macht sich der junge Mann rasch einen Namen, charismatisch und eiskalt zugleich. Nach seinem ersten Mord taucht er in Spanien unter, kehrt zurück und heiratet die Spanierin Sofia. Drei gemeinsame Kinder halten die Ehe nicht zusammen. Mesrine macht als Verbrecher weiter, nun mit der verwegenen Jeanne Schneider an seiner Seite und mit immer tollkühneren Coups. Als Frankreich zu heiß wird, setzen die beiden sich nach Kanada ab und geraten dort in die Hände der Staatsgewalt. Die Haftbedingungen sind erbarmungslos, doch Mesrine schlägt zurück.
Entstehungsgeschichte
Jean-François Richet inszenierte den 2008 erschienenen Film, der auch unter dem Titel Mesrine: Killer Instinct bekannt ist. Vincent Cassel steht im Zentrum, Cécile de France, Gérard Depardieu und Gilles Lellouche umgeben ihn. Erst ab achtzehn Jahren ist der Film freigegeben, was zur Drastik des Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Drama, Action, Thriller und Krimi bilden zusammen den Rahmen für eine Biografie, die als Verbrecherlaufbahn erzählt wird. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit, weshalb es angebracht ist, die Gewalt nicht als Effekt zu behandeln. Die Erzählung folgt einer klaren Bewegung: vom Krieg zur Unterwelt, vom Handlanger zum eigenständigen Täter, von Frankreich nach Spanien und weiter nach Kanada. Jede Station steigert den Einsatz, und die Figur ist über den ganzen Weg als jemand angelegt, der Grenzen nicht als Grenzen erkennt. Dass der Film in der Haft nicht endet, deutet auf eine Fortsetzung der Bewegung hin.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergeben eine überwiegend zustimmende Einschätzung. Achtzehn Jahre nach 2008 steht der Film für das Kriminaldrama, das eine reale Laufbahn nachzeichnet, ohne sie zu erklären.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Jacques Mesrine
- Cécile de France als Jeanne Schneider
- Gérard Depardieu als Guido
- Gilles Lellouche als Paul
- Roy Dupuis als Jean-Paul Mercier
- Florence Thomassin als Sarah
- Elena Anaya als Sofia
- Ludivine Sagnier als Sylvie Jeanjacquot
- Michel Duchaussoy als Pierre André Mesrine, father of Jacques
- Myriam Boyer als Mesrine's mother
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Verfügbarkeit
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