Barton Fink (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Coen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.153.939 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.949 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barton Fink hat 1941 am Broadway Erfolg mit einem Stück über einfache Leute und wird nach Hollywood geholt. Dort soll er ein Drehbuch für einen Ringerfilm schreiben — ein Genre, von dem er nichts versteht und nichts halten will.
Er zieht in das heruntergekommene Hotel Earle, wo die Tapeten sich von den Wänden lösen, und bringt keine Zeile zustande. Sein Nachbar Charlie Meadows, ein redseliger Versicherungsvertreter, will ihm helfen. Was Barton dabei übersieht: Er redet unablässig über den einfachen Mann und hört keinem einzigen zu.
Entstehungsgeschichte
Die Coen-Brüder schrieben den Film als Pause, während sie bei "Miller's Crossing" nicht weiterkamen. Joel Coen hat das erklärt: Das Arbeitstempo habe nachgelassen, und man habe Abstand gewinnen wollen.
Das Drehbuch entstand in drei Wochen. Das Budget lag bei 9 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
John Turturro spielt Barton Fink, John Goodman den Nachbarn Charlie Meadows. Die Kamera führte Roger Deakins — die erste von vielen gemeinsamen Arbeiten mit den Coens.
Das Hotel Earle ist als eigene Figur angelegt: verfallender Art déco, abblätternde Wände, nahezu leer. Die Coens haben ihre Vorstellung davon beschrieben — ein Geisterschiff, das antriebslos treibt.
Einordnung & Wirkung
Bei den Filmfestspielen in Cannes 1991 gewann der Film gleich dreifach: Goldene Palme, beste Regie und bester Darsteller. Eine solche Häufung ist in der Festivalgeschichte außergewöhnlich geblieben — die Jury änderte anschließend die Regeln, um sie künftig zu verhindern.
Wirtschaftlich fiel er durch: 6,2 Millionen Dollar Einspielergebnis bei 9 Millionen Herstellungskosten. Es gab drei Oscar-Nominierungen.
Er gilt heute als eine der geschlossensten Arbeiten der Coens und als einer der wenigen Filme, die das Schreiben selbst zum Gegenstand machen, ohne es zu verklären.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Turturro als Barton Fink
- John Goodman als Charlie Meadows
- Judy Davis als Audrey Taylor
- Michael Lerner als Jack Lipnick
- John Mahoney als W.P. Mayhew
- Tony Shalhoub als Ben Geisler
- Jon Polito als Lou Breeze
- Steve Buscemi als Chet
- David Warrilow als Garland Stanford
- Richard Portnow als Detective Mastrionotti
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