The Big Lebowski (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Coen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.010.480 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (12.495 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jeffrey Lebowski, den alle den Dude nennen, lebt in Los Angeles von wenig, trinkt White Russians und geht mit seinen Freunden Walter und Donny bowlen. Zwei Männer dringen in seine Wohnung ein, halten ihn für einen gleichnamigen Millionär und urinieren auf seinen Teppich.
Der Dude sucht den echten Lebowski auf, um Ersatz für den Teppich zu verlangen — der habe schließlich den Raum zusammengehalten. Daraus entwickelt sich eine Entführungsgeschichte mit Lösegeldübergabe, Nihilisten, einer Künstlerin und einem Pornoproduzenten, deren Handlung der Dude zu keinem Zeitpunkt versteht und in der er im Grunde nichts entscheidet.
Entstehungsgeschichte
Joel und Ethan Coen schrieben das Drehbuch nach "Barton Fink" und legten es zunächst beiseite. Die Figur des Dude geht auf Jeff Dowd zurück, einen realen Filmproduzenten und früheren Aktivisten, den die Brüder aus ihrer Anfangszeit kannten. Walter ist an den Regisseur und Vietnam-Veteranen John Milius angelehnt.
Die Handlung folgt in ihrer Grundstruktur Raymond Chandlers Kriminalromanen, insbesondere "Tote schlafen fest" — mit dem Unterschied, dass der Ermittler hier kein Ermittler ist und die Auflösung ihn nicht interessiert.
Hinter den Kulissen
Roger Deakins führte die Kamera. Die Traumsequenzen sind an die Musicalnummern von Busby Berkeley aus den 1930ern angelehnt, mit Kamerafahrten durch Beinreihen und Kegelformationen.
Jeff Bridges trug im Film weitgehend seine eigene Kleidung. John Goodman entwickelte Walters Ausbrüche in engem Austausch mit den Coens, die ihm ungewöhnlich viel Text schrieben. Der Film enthält je nach Zählung weit über zweihundert Verwendungen desselben Kraftausdrucks, was für eine der bekanntesten Fernsehsynchronisationen zu erheblichen Verrenkungen führte.
Einordnung & Wirkung
Im Kino war der Film ein Misserfolg: rund 46 Millionen Dollar weltweit, mit überwiegend ratlosen Kritiken. Er erschien zwischen "Fargo" und den späteren Coen-Erfolgen und wurde als beliebige Nachfolgearbeit abgetan.
Sein Nachleben ist eines der ausgeprägtesten der jüngeren Filmgeschichte. Seit 2002 gibt es jährliche Festivals, es existiert eine als Religion angemeldete Bewegung, die sich auf die Haltung der Hauptfigur beruft, und 2014 wurde der Film in das National Film Registry der Library of Congress aufgenommen. Er ist damit das Musterbeispiel dafür, dass Kinozahlen über den Rang eines Films nichts aussagen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeff Bridges als The Dude
- John Goodman als Walter Sobchak
- Julianne Moore als Maude Lebowski
- Steve Buscemi als Donny
- David Huddleston als The Big Lebowski
- Philip Seymour Hoffman als Brandt
- Tara Reid als Bunny Lebowski
- Philip Moon als Treehorn Thug
- Mark Pellegrino als Treehorn Thug
- Peter Stormare als Nihilist
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Verfügbarkeit
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