20.000 Meilen unter dem Meer (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Fleischer |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Fantasy |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 28.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.022 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1870 häufen sich Berichte von Seeleuten, die in südlichen Gewässern ein Seeungeheuer gesehen haben wollen. Ein Kriegsschiff wird ausgesandt, um die Bestie zu vernichten, die die Ruhe der Meere stört. Doch als das Ungeheuer angreift, nützt die gesamte Feuerkraft nichts: Das Schiff sinkt. Gerettet werden die Überlebenden ausgerechnet von jenem „Ungeheuer“, das sich als etwas ganz anderes entpuppt — als ein Schiff, das tauchen kann, wie es bis dahin niemand für möglich gehalten hätte.
Entstehungsgeschichte
Richard Fleischer inszenierte den 1954 erschienenen Film. Kirk Douglas, James Mason, Paul Lukas und Peter Lorre führen die Besetzung an, eine Zusammenstellung, die auf klare Kontraste hin angelegt ist, weil die Geschichte Männer verschiedener Herkunft auf engem Raum zusammenbringt. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren. Der englische Titel lautet „20,000 Leagues Under the Sea“.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Science-Fiction und Fantasy stehen nebeneinander, und diese Kombination erklärt, warum die Geschichte trägt. Der Abenteueranteil liefert die Reise und die Gefahr, der Science-Fiction-Anteil das technische Wunderwerk im Zentrum: ein Fahrzeug, das eine Grenze überschreitet, die zur erzählten Zeit als unüberschreitbar galt. Der Fantasy-Einschlag wiederum erlaubt es, das Meer als Reich zu zeigen, das eigenen Regeln folgt. Dass die Handlung mit einem Missverständnis beginnt — ein technisches Objekt wird für ein Lebewesen gehalten —, ist mehr als ein Kunstgriff: Es setzt das Thema, an dem der Film arbeitet, nämlich die Frage, was der Mensch für Natur hält und was er selbst gebaut hat.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,1 von 10 stützt sich auf eine vierstellige Zahl an Stimmen und liegt damit im oberen Mittelfeld, mit einer Beteiligung, die den Wert trägt. 72 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein früher Beleg dafür, wie Abenteuerkino und Zukunftsfantasie sich verbinden lassen, ohne dass eines das andere verdrängt. Dass sein Ausgangspunkt heute technisch selbstverständlich wirkt, nimmt der Erzählung wenig, weil sie ihre Spannung ohnehin aus den Menschen an Bord bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kirk Douglas als Ned Land
- James Mason als Captain Nemo
- Paul Lukas als Prof. Pierre Arronax
- Peter Lorre als Conseil
- Robert J. Wilke als First Mate of the Nautilus
- Ted de Corsia als Capt. Farragut
- Carleton Young als John Howard
- J.M. Kerrigan als Billy
- Percy Helton als Coach Driver
- Gloria Pall als Blonde Girlfriend (uncredited)
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Verfügbarkeit
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