Um Haaresbreite (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Fleischer |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 71 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-05-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (179 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Witwe eines erschossenen Gangsters ist bereit, vor Gericht auszusagen und die Komplizen ihres Mannes zu benennen. Damit sie ihren Auftritt vor Gericht überhaupt erlebt, wird sie von Chicago nach Los Angeles eskortiert – mit dem Zug. Der zuständige Polizist Walter Brown soll dafür sorgen, dass sie unversehrt ankommt, doch schon während der Fahrt wird klar, dass Killer an Bord sind, die genau das verhindern wollen. Auf engem Raum, zwischen Abteilen und Gängen, entwickelt sich daraus ein Katz-und-Maus-Spiel, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Um Haaresbreite“ entstand 1952 unter der Regie von Richard Fleischer. In den Hauptrollen sind Charles McGraw, Marie Windsor, Jacqueline White und Gordon Gebert zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und wird den Genres Thriller und Krimi zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Schon die Grundkonstellation – ein Zeuge, ein Polizist, eine Zugfahrt quer durchs Land – legt die Anlage des Films offen: Es geht um Bewegung auf engstem Raum, um Beobachtung und Misstrauen zwischen wenigen Personen, die einander kaum entkommen können. Die Kombination aus Thriller und Krimi verweist darauf, dass weniger die Aufklärung eines Verbrechens im Zentrum steht als die Spannung, ob ein Schutzauftrag gelingt. Dass die Handlung fast vollständig in einem fahrenden Zug angesiedelt ist, verstärkt diesen Eindruck von Enge und ständiger Bedrohung, ohne dass es äußerer Schauplätze bedarf. Die Besetzung mit vergleichsweise wenigen Namen passt zu einer Geschichte, die auf ein kleines, klar umrissenes Figurenensemble setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu jenen Titeln, die bei einem überschaubaren, aber vergleichsweise zufriedenen Publikum bekannt sind. Seit der Entstehung 1952 liegen über sieben Jahrzehnte, was den Film innerhalb des Kriminalfilms der frühen 1950er-Jahre verortet, einer Phase, in der reduzierte Schauplätze und dichte Figurenkonstellationen ein prägendes Erzählmittel des Genres waren. Als Thriller mit klarer, kompakter Ausgangssituation steht er für eine Erzählweise, die auf Konzentration statt auf Ausstattung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles McGraw als Det. Sgt. Walter Brown
- Marie Windsor als Mrs. Frankie Neall
- Jacqueline White als Ann Sinclair
- Gordon Gebert als Tommy Sinclair
- Queenie Leonard als Mrs. Troll
- David Clarke als Joseph Kemp
- Peter Virgo als Densel
- Don Beddoe als Det. Sgt. Gus Forbes
- Paul Maxey als Sam Jennings
- Harry Harvey als Train Conductor
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Verfügbarkeit
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