Zeugin der Anklage (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (1.768 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Londoner Anwalt Sir Wilfrid Robarts kommt nach schwerer Krankheit aus dem Krankenhaus und soll sich schonen. Stattdessen übernimmt er die Verteidigung von Leonard Vole, einem arbeitslosen Handelsvertreter, der eine wohlhabende Witwe ermordet haben soll.
Voles einziges Alibi ist seine Frau Christine. Dann tritt sie im Prozess auf — als Zeugin der Anklage. Was danach geschieht, wendet sich mehrfach, und Robarts ist bis zuletzt nicht sicher, ob er einen Unschuldigen verteidigt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Billy Wilder, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Larry Marcus und Harry Kurnitz. Die Vorlage ist Agatha Christies gleichnamiges Theaterstück von 1953.
Charles Laughton spielt Sir Wilfrid Robarts, Marlene Dietrich die Christine Vole, Tyrone Power den Angeklagten Leonard Stephen Vole.
Produziert wurde der Film von Arthur Hornblow Jr. und Edward Small für United Artists. Gedreht wurde in Hollywood, obwohl das Stück in London spielt.
Hinter den Kulissen
Der Film verlegt ein Bühnenstück ins Kino, ohne seine Herkunft zu verbergen: Der Gerichtssaal bleibt der Hauptschauplatz, und die Wirkung entsteht aus Rede und Gegenrede.
Auffällig ist die Verlagerung der Herstellung: Das Stück spielt in London, gedreht wurde in Hollywood.
Bemerkenswert ist die Bitte am Schluss. Im Abspann fordert ein Sprecher das Publikum ausdrücklich auf, den Ausgang des Films niemandem zu verraten, der ihn noch nicht kennt.
Einordnung & Wirkung
Bei der Oscar-Verleihung 1958 erhielt der Film sechs Nominierungen.
2008 führte das American Film Institute ihn auf Rang sechs der besten Gerichtsdramen aller Zeiten.
Er gehört zu den Filmen, deren Ruf ganz wesentlich auf ihrer Schlusswendung beruht — und die deshalb bis heute weitergegeben werden mit dem Zusatz, nichts darüber zu sagen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tyrone Power als Leonard Vole
- Marlene Dietrich als Christine
- Charles Laughton als Sir Wilfrid
- Elsa Lanchester als Miss Plimsoll
- John Williams als Brogan-Moore
- Henry Daniell als Mayhew
- Ian Wolfe als Carter
- Torin Thatcher als Mr. Myers
- Norma Varden als Mrs. French
- Una O'Connor als Janet
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Verfügbarkeit
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