Stalag 17 (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-05-29 |
| Budget | 1.661.530 $ |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (687 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Gefangenenlager sind über 600 amerikanische Piloten untergebracht, und die Stimmung ist erstaunlich gut. Man reißt Witze über die deutschen Offiziere, es wird gespielt und gewettet. Dann jedoch scheitert der Fluchtversuch von Manfredi und Johnson auf klägliche Weise. An Verrat besteht kein Zweifel, denn die Bewacher mussten von dem Tunnel gewusst haben, durch den die beiden entkommen wollten. Von einem Tag auf den anderen kippt die Stimmung: Jeder beobachtet jeden, und alle suchen den Verräter. Der Verdacht fällt auf einen zynischen Sergeanten namens JJ Sefton, zu Recht oder zu Unrecht.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder führte Regie; das Erscheinungsjahr ist 1953. William Holden spielt den verdächtigten Sergeanten, neben ihm stehen Don Taylor, Otto Preminger und Robert Strauss. Der Kreis der Hauptdarsteller bleibt klein, obwohl die Handlung von einer großen Gruppe erzählt, was darauf hindeutet, dass einzelne Figuren gezielt aus der Masse herausgelöst werden.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Kriegsfilm gleichzeitig anzugeben, klingt widersprüchlich, beschreibt aber genau die Lage: Die Gefangenschaft lässt beides zu, Galgenhumor und Todesangst. Die Motive füllen das Bild auf. Schach steht für das kalkulierte Vorgehen, Spion für den Kern des Konflikts, Wächter für die Außengrenze der Lagerwelt, Weihnachten für den Kontrast zwischen Fest und Haft. Als Theaterverfilmung trägt der Stoff die Merkmale einer Bühnenanlage: wenige Schauplätze, dichte Rede und ein Konflikt, der aus dem Zusammenleben selbst entsteht. Der Verdacht ist dabei das eigentliche Thema, denn er zerstört die Gemeinschaft zuverlässiger als jede Maßnahme von außen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 gehört die Bewertung zu den höchsten in dieser Auswahl, auch wenn die Stimmenzahl dreistellig bleibt. 73 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen Kriegsfilm, der ohne Schlachtfeld auskommt und seine Spannung ganz aus dem Misstrauen unter Eingeschlossenen bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Holden als J.J. Sefton
- Don Taylor als James Dunbar
- Otto Preminger als Oberst von Scherbach
- Robert Strauss als Stanislaus 'Animal' Kuzawa
- Harvey Lembeck als Harry Shapiro
- Richard Erdman als Hoffy Hoffman
- Peter Graves als Frank Price
- Neville Brand als Duke
- Sig Ruman als Johann Schulz
- Michael Moore als Manfredi
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Verfügbarkeit
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