Charles Laughton
Werdegang
Charles Laughton wurde am 1. Juli 1899 in Scarborough, England, geboren und starb am 15. Dezember 1962 in Hollywood, Kalifornien. Zunächst britischer, ab 1950 amerikanischer Staatsbürger, arbeitete er sowohl beim Theater als auch beim Film, dort auch als Regisseur. Er zählte über Jahrzehnte zu den international bekannten Charakterdarstellern und erhielt für seine Hauptrolle in „Das Privatleben Heinrichs VIII." (1933) den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Als Filmregisseur trat er einmalig mit „Die Nacht des Jägers" (1955) in Erscheinung, der an den Kinokassen zunächst kein Erfolg war.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Titel mit Charles Laughton als Schauspieler vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1932 bis 1962 und umfassen damit eine Zeitspanne von 30 Jahren, beginnend 33 Jahre nach seiner Geburt und endend 63 Jahre danach, im Jahr seines Todes. Das Genrespektrum ist breit gefächert: Drama, Mystery, Krimi, Historie, Abenteuer, Liebesfilm, Horror, Komödie, Thriller und Science Fiction sind vertreten, was auf eine vielseitige Rollenauswahl über die Jahrzehnte hinweg schließen lässt. Zu den Titeln zählen unter anderem „Zeugin der Anklage", „Spartacus", „Meuterei auf der Bounty", „Der Glöckner von Notre Dame" und „Insel der verlorenen Seelen".
Einordnung
Die elf Titel liegen bewertungsmäßig zwischen 6,1 und 8,2 von 10, im Durchschnitt bei 7,1 von 10 — ein insgesamt solides bis gutes Niveau ohne größere Ausschläge nach unten. Der höchstbewertete Titel ist „Zeugin der Anklage" mit 8,2 von 10, während „Riff-Piraten" mit 6,1 von 10 den niedrigsten Wert erhält. Die Spannweite von 30 Jahren zwischen ältestem und jüngstem Titel zeigt, dass die im Katalog erfassten Bewertungen sich über eine lange Karrierephase verteilen, ohne dass sich ein klarer Trend zu früheren oder späteren Jahren hin abzeichnet.