Z (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Costa-Gavras |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-02-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 83.305 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (651 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem diktatorisch regierten Land hält die Opposition einen Friedensmarsch ab. Ihr führender Kopf, ein linksliberaler Politiker, wird überfahren und erliegt seinen Verletzungen. Vieles spricht dafür, dass es sich um eine geplante Abrechnung des Regimes mit seinen Gegnern handelt. Um die Tötung zu vertuschen und als Unfall erscheinen zu lassen, wird ein junger Untersuchungsrichter damit beauftragt, die offizielle Version der Geschehnisse zu bestätigen. Doch dieser geht trotz seiner politischen Anpassung mit peinlicher Genauigkeit vor und beginnt, im Sumpf eines übermächtigen Politikapparats die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Entstehungsgeschichte
Costa-Gavras hat den Film inszeniert, der 1969 erschien. Die Hauptrollen liegen bei Yves Montand, Irene Papas, Jean-Louis Trintignant und Jacques Perrin. Die Altersgrenze ist bei sechzehn Jahren gezogen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Krimi und Drama, und die Motive benennen das Umfeld genauer: Korruption, Attentat, CIA, Griechenland, Faschismus und Pazifismus. Diese Reihe zeigt, dass der Fall nicht als Einzeltat verhandelt wird, sondern als Symptom einer Ordnung. Erzählerisch ist die Wahl der Hauptfigur der entscheidende Kunstgriff: Nicht ein Gegner des Regimes ermittelt, sondern ein Mann, den man ausgewählt hat, weil er als verlässlich galt. Dadurch wird aus der Untersuchung eine doppelte Bewegung, die dem Verbrechen und zugleich der eigenen Stellung des Ermittelnden gilt. Der Krimi liefert das Verfahren, der Thriller die Gefahr, die mit jedem Schritt wächst, und das Drama die Frage, was Genauigkeit kostet, wenn der Apparat sie nicht wünscht.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 ist ein hoher Wert, auch wenn er sich auf eine schmale Stimmenbasis stützt. Der zeitliche Abstand wirkt dabei in zwei Richtungen: Siebenundfünfzig Jahre rücken die geschilderten Umstände in die Ferne und lassen zugleich erkennen, wie beständig das Muster ist, das die Erzählung beschreibt. Damit bleibt der Film ein Bezugspunkt des politischen Thrillers, jener Spielart also, die ihre Spannung nicht aus Verfolgungsjagden bezieht, sondern aus Akten, Aussagen und der Frage, wer sie unterschreibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yves Montand als Z
- Irene Papas als Hélène
- Jean-Louis Trintignant als Examining Magistrate
- Jacques Perrin als Photojournalist
- Charles Denner als Manuel
- François Périer als Public Prosecutor
- Bernard Fresson als Matt
- Pierre Dux als Gendarmerie General Missou
- Georges Géret als Nick
- Magali Noël als Nick's Sister
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Verfügbarkeit
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