X-Men: Apocalypse (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryan Singer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Fantasy, Action |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 178.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 543.934.787 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (14.117 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den 1980ern erwacht in Ägypten En Sabah Nur, ein Mutant aus der Antike, der Jahrtausende schlief und von seinen Anhängern als Gott verehrt wurde. Er kann Fähigkeiten übertragen und Körper wechseln und hält die Zivilisation der Gegenwart für verdorben.
Er sammelt vier Mutanten um sich, darunter Erik Lehnsherr, der nach dem Verlust seiner Familie in Polen erneut alles verloren hat. Gegen sie steht Charles Xaviers Schule, deren Schüler — Cyclops, Jean Grey, Nightcrawler — in diesem Film als Jugendliche eingeführt werden. Die Auseinandersetzung entscheidet sich an der Frage, ob Erik sich noch einmal umstimmen lässt.
Entstehungsgeschichte
Bryan Singer führte zum vierten Mal Regie, Simon Kinberg schrieb das Drehbuch. Der Film war als Abschluss der Trilogie angelegt, die mit "Erste Entscheidung" begonnen hatte, und verschiebt die Handlung erneut um ein Jahrzehnt — jede Fortsetzung springt zehn Jahre weiter, während die Darsteller kaum altern.
Diese Konstruktion erzeugte zunehmend Widersprüche zur älteren Filmreihe, die "Zukunft ist Vergangenheit" gerade erst bereinigt hatte. Oscar Isaac spielt Apocalypse unter umfangreicher Maske, deren Anlegen täglich mehrere Stunden dauerte; er beschrieb die Arbeit im Kostüm als körperlich sehr belastend.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in Montreal. Für die Pyramidensequenz zu Beginn entstanden Kulissen und digitale Erweiterungen.
Die am besten aufgenommene Szene ist erneut eine Quicksilver-Sequenz: die Rettung sämtlicher Bewohner aus dem explodierenden Schulgebäude, gedreht mit Hochgeschwindigkeitskameras und deutlich länger als die entsprechende Szene im Vorgängerfilm. Sie dauert rund drei Minuten und war die teuerste Einzelsequenz der Produktion.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 543 Millionen Dollar ein — weniger als "Zukunft ist Vergangenheit" — und wurde deutlich schlechter besprochen.
Er gilt als der Punkt, an dem die Reihe endgültig den Faden verlor: zu viele Figuren, ein Gegner ohne nachvollziehbare Motivation und eine Chronologie, die sich nicht mehr auflösen ließ. "Dark Phoenix" folgte 2019 und schnitt noch schlechter ab. Mit Disneys Übernahme von Fox endete die Reihe nach zwanzig Jahren und dreizehn Filmen; die Figuren wechselten anschließend zu Marvel Studios.
Bilder








Besetzung & Stab
- James McAvoy als Professor Charles Xavier
- Michael Fassbender als Erik Lehnsherr / Magneto
- Jennifer Lawrence als Raven / Mystique
- Nicholas Hoult als Hank McCoy / Beast
- Oscar Isaac als En Sabah Nur / Apocalypse
- Rose Byrne als Moira MacTaggert
- Evan Peters als Peter Maximoff / Quicksilver
- Josh Helman als Col. William Stryker
- Sophie Turner als Jean Grey
- Tye Sheridan als Scott Summers / Cyclops
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Verfügbarkeit
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