X-Men (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryan Singer |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 296.339.527 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (12.534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In naher Zukunft treten bei einem Teil der Menschheit Mutationen auf, die außergewöhnliche Fähigkeiten hervorbringen. Ein US-Senator betreibt ein Register, das Mutanten erfassen soll. Charles Xavier führt eine Schule, in der junge Mutanten lernen, mit ihren Fähigkeiten zu leben; sein früherer Freund Magneto, Holocaust-Überlebender, hält Koexistenz für ausgeschlossen.
Zwischen beide geraten zwei Figuren: die sechzehnjährige Rogue, die niemanden berühren kann, ohne ihm Lebensenergie zu entziehen, und Wolverine, ein Mann mit Metallskelett, der keine Erinnerung an seine Vergangenheit hat. Magneto braucht Rogue für eine Maschine, die Menschen in Mutanten verwandeln soll.
Entstehungsgeschichte
Die Comicreihe erschien seit 1963 und war seit den 1980ern eine der erfolgreichsten überhaupt. Eine Verfilmung war über ein Jahrzehnt in Entwicklung; James Cameron und Kathryn Bigelow waren zeitweise beteiligt.
Bryan Singer, der zuvor "Die üblichen Verdächtigen" gedreht hatte, kannte die Vorlage nicht und näherte sich ihr über das Thema: Er las die Mutantenfrage als Allegorie auf Minderheiten und begann den Film in einem Konzentrationslager. Fox kürzte das Budget während der Vorbereitung, weshalb geplante Sequenzen entfielen; die Laufzeit von rund hundert Minuten ist für einen Ensemblefilm knapp.
Hinter den Kulissen
Die Kostüme wurden gegenüber der Vorlage vollständig umgestaltet: schwarzes Leder statt bunter Anzüge — eine Entscheidung, die Fans zunächst empörte und die anschließend das Genre für Jahre prägte. Der Film macht darüber selbst einen Witz.
Hugh Jackman kam erst nach Drehbeginn dazu, als Dougray Scott wegen Terminüberschneidungen absagen musste. Jackman war Australier, achtundzwanzig, im Kino praktisch unbekannt und deutlich größer als die Comicfigur. Die Krallen entstanden als praktische Requisiten in mehreren Ausführungen, ergänzt um digitale Aufnahmen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 296 Millionen Dollar ein.
Seine Bedeutung liegt in der Weichenstellung: Nach den überzeichneten Batman-Filmen der 1990er galt das Genre als erledigt. "X-Men" bewies, dass eine ernst erzählte Comicverfilmung funktioniert, und ebnete zwei Jahre später "Spider-Man" den Weg — ohne diese beiden Filme wäre das Superheldenkino der 2000er nicht entstanden. Die Reihe lief zwanzig Jahre und dreizehn Filme; Hugh Jackman spielte dieselbe Rolle davon in neun.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Logan / Wolverine
- Patrick Stewart als Xavier
- Ian McKellen als Magneto
- Famke Janssen als Jean Grey
- James Marsden als Cyclops
- Halle Berry als Storm
- Anna Paquin als Rogue
- Tyler Mane als Sabretooth
- Ray Park als Toad
- Rebecca Romijn als Mystique
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Verfügbarkeit
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