Bohemian Rhapsody (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryan Singer |
|---|---|
| Genre | Musik, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 52.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 910.813.521 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (18.051 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Farrokh Bulsara arbeitet als Gepäckträger am Flughafen Heathrow und schreibt nebenbei Lieder. Als die Band, deren Auftritte er verfolgt, ihren Sänger verliert, bietet er sich an. Aus der Band wird Queen, aus Farrokh Bulsara wird Freddie Mercury.
Der Film folgt fünfzehn Jahren: den ersten Aufnahmen, dem Streit mit einer Plattenfirma über die Länge von "Bohemian Rhapsody", Mercurys Beziehungen zu Mary Austin und Jim Hutton, seinem Alleingang und der Rückkehr zur Band. Er läuft auf den Auftritt bei Live Aid 1985 zu, den er in voller Länge nachstellt.
Entstehungsgeschichte
Das Projekt lief über ein Jahrzehnt. Sacha Baron Cohen war jahrelang als Mercury vorgesehen und stieg 2013 aus; er begründete das später öffentlich damit, dass die verbliebenen Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor, die als Produzenten beteiligt waren, einen Film über die Band wollten, während er einen über Mercury wollte — einschließlich der unangenehmen Seiten. May und Taylor widersprachen dieser Darstellung.
Der fertige Film verschiebt die Chronologie erheblich. Mercurys HIV-Diagnose wird vor Live Aid angesiedelt, tatsächlich erhielt er sie zwei Jahre danach; auch die Trennung von der Band in dieser Form fand nicht statt. Beides dient der dramaturgischen Zuspitzung auf den Auftritt.
Hinter den Kulissen
Bryan Singer wurde rund drei Wochen vor Ende der Dreharbeiten entlassen — wegen wiederholter Abwesenheit vom Set und Konflikten mit dem Ensemble. Dexter Fletcher beendete den Film, wird nach den Regeln der Gewerkschaft jedoch nicht als Regisseur genannt; im Abspann steht ausschließlich Singer.
Der Live-Aid-Auftritt entstand auf einem Nachbau der Bühne des Wembley-Stadions, der bis zu den Getränkebechern auf dem Klavier den Originalaufnahmen nachempfunden wurde. Rami Malek trug eine Zahnprothese und arbeitete monatelang mit einem Bewegungstrainer an Mercurys Bühnenpräsenz. Der Gesang im Film ist eine Mischung aus Mercurys Originalaufnahmen, Maleks Stimme und der des Sängers Marc Martel.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 900 Millionen Dollar ein und wurde damit der erfolgreichste Musikerfilm überhaupt. Er gewann vier Oscars, darunter Rami Malek als bester Hauptdarsteller.
Die Kritik war deutlich zurückhaltender als das Publikum. Vorgeworfen wurde dem Film, Mercurys Homosexualität als Ursache seiner Krise darzustellen und die Band als moralische Instanz gegen ihn zu stellen — eine Erzählung, die der Beteiligung der überlebenden Mitglieder an der Produktion zugeschrieben wird. Der kommerzielle Erfolg löste eine Welle ähnlicher Filme aus, von "Rocketman" bis zu zahlreichen Biografien anderer Musiker.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rami Malek als Freddie Mercury
- Gwilym Lee als Brian May
- Ben Hardy als Roger Taylor
- Joseph Mazzello als John Deacon
- Lucy Boynton als Mary Austin
- Aidan Gillen als John Reid
- Allen Leech als Paul Prenter
- Tom Hollander als Jim Beach
- Mike Myers als Ray Foster
- Aaron McCusker als Jim Hutton
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Verfügbarkeit
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