X-Men 2 (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryan Singer |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 407.711.549 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (11.187 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mutant mit Teleportationsfähigkeit dringt ins Weiße Haus ein und versucht, den Präsidenten zu töten. Der Anschlag liefert Colonel William Stryker den Vorwand, den er seit Jahren sucht: Er erhält die Vollmacht, Xaviers Schule zu stürmen.
Stryker will nicht einzelne Mutanten ausschalten, sondern alle. Dafür baut er eine eigene Version von Cerebro und braucht Xavier, den er unter Drogen setzt. Die X-Men müssen sich daraufhin mit Magneto und Mystique verbünden — mit dem absehbaren Ergebnis, dass Magneto die Gelegenheit für seine eigenen Zwecke nutzt. Am Ende opfert sich Jean Grey am Alkali Lake, und aus dem Wasser steigt eine Gestalt in Vogelform.
Entstehungsgeschichte
Bryan Singer kehrte nach dem Erfolg des ersten Films zurück. Als Vorlage diente Chris Claremonts Graphic Novel "God Loves, Man Kills" von 1982, in der ein Prediger einen Feldzug gegen Mutanten führt.
Der Autor Zak Penn überzeugte Singer davon, die "Dark Phoenix Saga" nicht direkt zu verfilmen, sondern sie nur anzudeuten — die Schlusseinstellung ist entsprechend als Vorbereitung angelegt. Am Drehbuch arbeiteten über mehrere Fassungen David Hayter, Zak Penn, Michael Dougherty und Dan Harris. Brian Cox wurde als Stryker besetzt, weil Singer seine Darstellung des Hannibal Lecter in "Blutmond" von 1986 schätzte.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Juni bis November 2002 in Vancouver, mit über sechzig Sets an achtunddreißig Drehorten. Für die Szenen am Alkali Lake in Alberta fehlte der Schnee, weshalb künstlicher aufgebracht werden musste. Kameramann Newton Thomas Sigel drehte in Super 35 statt anamorph.
Alan Cumming saß für Nightcrawler täglich rund vier Stunden in der Maske; für Aufnahmen mit freiem Oberkörper, bei denen die Tätowierungen der Figur vollständig aufgetragen werden mussten, waren es bis zu neun Stunden. Die Eröffnungssequenz, in der er sich teleportierend durch das Weiße Haus bewegt, gilt als die technisch aufwendigste des Films und wurde bewusst an den Anfang gestellt, um die Figur ohne Erklärung einzuführen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 408 Millionen Dollar ein und war damit der neunterfolgreichste des Jahres 2003. Bei Rotten Tomatoes erhielt er rund fünfundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen; er gewann den Saturn Award als bester Science-Fiction-Film.
Er gilt bis heute als einer der besten Filme der Reihe und als einer der wenigen zweiten Teile im Superheldenkino, die den Vorgänger übertreffen — vergleichbar mit "Spider-Man 2" und "The Dark Knight". Der angedeutete Phoenix-Handlungsstrang wurde im dritten Teil ohne Singer umgesetzt und dort weithin als vertan bewertet; 2019 unternahm die Reihe mit "Dark Phoenix" einen zweiten Anlauf, der ebenfalls scheiterte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Logan / Wolverine
- Patrick Stewart als Professor Charles Xavier
- Ian McKellen als Eric Lehnsherr / Magneto
- James Marsden als Scott Summers / Cyclops
- Brian Cox als William Stryker
- Famke Janssen als Jean Grey
- Halle Berry als Ororo Munroe / Storm
- Alan Cumming als Kurt Wagner / Nightcrawler
- Aaron Stanford als John Allerdyce / Pyro
- Rebecca Romijn als Raven Darkholme / Mystique
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Verfügbarkeit
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