White Squall - Reißende Strömung (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 38.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (420 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Man schreibt das Jahr 1960. Für dreizehn Schüler der Ocean Academy, einer Segelschule, beginnt der härteste Abschnitt ihrer Ausbildung: ein ganzes Jahr auf See, auf einer Route zwischen der Karibik und dem Südpazifik. An Bord führt Skipper Christopher Sheldon das Kommando, ein rätselhafter Mann, der sich von den Jugendlichen nicht in die Karten schauen lässt.
Was nach Abenteuer klingt, wird rasch zur Zerreißprobe. Die Fahrt verlangt den jungen Leuten alles ab, und die Gruppe muss sich unter Druck erst finden. Dann gerät das Schiff in einen Sturm, und danach ist nichts mehr wie zuvor. Für die Überlebenden bleibt die Frage, ob der Kapitän versagt hat. Klären soll sie ein regelrechter Prozess, den die Gruppe unter sich austrägt.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott inszenierte den Stoff 1996 als Verbindung von Drama und Abenteuerfilm. Zum Ensemble gehören Jeff Bridges, Caroline Goodall, John Savage und Scott Wolf, wobei die Erzählung vor allem auf die Gemeinschaft an Bord setzt und weniger auf eine einzelne Heldenfigur.
Jugendliche dürfen ab 12 Jahren zusehen. Das passt zu einem Film, der junge Menschen in den Mittelpunkt stellt und zugleich von Gefahr und Verlust erzählt.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination beschreibt ziemlich genau die zwei Hälften der Geschichte. Der Abenteueranteil gehört der Reise selbst, dem Leben auf engem Raum, der Arbeit an Deck und der Weite zwischen Karibik und Pazifik. Das Drama setzt dort ein, wo die See ihren Preis fordert und aus einer Mannschaft eine Gruppe wird, die über Schuld und Verantwortung urteilen muss.
Auffällig ist die Anlage als Erzählung über Autorität. Ein Skipper, der Gehorsam verlangt, trifft auf Schüler, die ihm vertrauen müssen, und genau dieses Vertrauen wird später verhandelt. Der Schiffsraum wirkt dabei wie eine abgeschlossene Welt, in der jeder Konflikt sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten liegt der Film im soliden Mittelfeld. Getragen wird der Wert von einigen hundert Stimmen, eine überschaubare, aber nicht zufällige Grundlage. Das Urteil fällt weder begeistert noch ablehnend aus, eher respektvoll.
Seit dem Erscheinen sind 30 Jahre vergangen. Im Umfeld der Abenteuerfilme sticht der Titel durch seine zweite Hälfte hervor: Statt mit der Rettung zu enden, fragt er nach dem, was bleibt, wenn eine Reise scheitert, und wer dafür geradestehen muss.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeff Bridges als Christopher 'Skipper' Sheldon
- Caroline Goodall als Alice Sheldon
- John Savage als McCrea
- Scott Wolf als Chuck Gieg
- Jeremy Sisto als Frank Beaumont
- Ryan Phillippe als Gil Martin
- David Lascher als Robert Marsh
- Eric Michael Cole als Dean Preston
- Jason Marsden als Shay Jennings
- David Selby als Francis Beaumont
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Verfügbarkeit
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