Caroline Goodall
Werdegang
Caroline Goodall wurde am 13. November 1959 in London geboren und besitzt sowohl die britische als auch die australische Staatsbürgerschaft, da ihre Eltern gebürtige Australier sind. Sie studierte an der Bristol University und absolvierte anschließend eine Schauspielausbildung. Als Mitglied der Royal Shakespeare Company sammelte sie umfangreiche Bühnenerfahrung, bevor sie in kleineren Nebenrollen vor der Filmkamera stand. Steven Spielberg wurde auf sie aufmerksam und besetzte sie unter anderem in „Hook" und „Schindlers Liste". Seitdem war Goodall in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme von Caroline Goodall verzeichnet, Serien finden sich darunter keine. Die Titel erstrecken sich über einen Zeitraum von 1993 bis 2015, also 22 Jahre, was 34 bis 56 Jahre nach ihrer Geburt liegt. Darunter befindet sich mit „Schindlers Liste" jener Film, der laut ihrer Biografie zu ihrem Durchbruch beitrug, hier doppelt gelistet. Das Genrespektrum ist breit gefächert: Historiendrama, Drama, Historie, Kriegsfilm, Komödie, Familie, Liebesfilm und Abenteuer stehen nebeneinander. Damit zeigt sich, dass Goodall nicht auf ein festes Genre festgelegt war, sondern zwischen ernsten Historienstoffen wie „Schindlers Liste" und leichteren Familien- und Komödienfilmen wie „Plötzlich Prinzessin" wechselte.
Einordnung
Die Bewertungen der bei uns geführten Titel reichen von 6,2 bis 9,0 bei einem Schnitt von 7,4 von 10. An der Spitze steht „Schindlers Liste" mit 9,0, während die übrigen Werke im mittleren bis oberen Bereich liegen, etwa „Plötzlich Prinzessin" und „The Dressmaker" mit jeweils 7,0. Der zeitliche Bogen von 1993 bis 2015 zeigt, dass Goodalls Präsenz in unserem Bestand nicht auf eine kurze Schaffensphase beschränkt ist, sondern über mehr als zwei Jahrzehnte reicht.