Whirlpool (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-01-13 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Frau eines angesehenen Psychoanalytikers trägt ein Geheimnis mit sich: Sie stiehlt gewohnheitsmäßig in Geschäften. Als ein Hypnotiseur von dieser Schwäche erfährt, nutzt er sein Wissen aus und zieht sie in seinen Einfluss. Die Lage verschärft sich, als eine frühere Patientin des Hypnotiseurs, die inzwischen bei ihrem eigenen Mann in Behandlung ist, ermordet aufgefunden wird – und die Ehefrau ausgerechnet am Tatort ist. Der Verdacht richtet sich unweigerlich gegen sie, während im Hintergrund die Frage offenbleibt, wie viel Kontrolle sie über ihr eigenes Handeln überhaupt noch hat.
Entstehungsgeschichte
"Whirlpool" entstand 1950 unter der Regie von Otto Preminger. In den Hauptrollen sind Gene Tierney, José Ferrer, Richard Conte und Charles Bickford zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt und bewegt sich zwischen Thriller, Krimi und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Thriller und Drama passt zu einem Stoff, der nicht auf äußere Spannung durch Verfolgungsjagden oder Gewaltszenen setzt, sondern auf psychologischen Druck. Die Geschichte funktioniert über ein Machtverhältnis: Ein Mann mit Wissen über die Schwäche einer Frau setzt dieses Wissen zu seinem Vorteil ein, während die eigentliche Autorität – der Ehemann als Psychoanalytiker – zunächst nichts von dem Netz ahnt, in das seine Frau verstrickt wird. Dass die Handlung eine Figur ins Zentrum stellt, deren Zurechnungsfähigkeit durch Hypnose infrage steht, macht den Fall gleichzeitig zu einer Frage der Wahrnehmung: Was hat die Frau tatsächlich getan, und was wurde ihr eingeredet oder untergeschoben. Die Besetzung mit Gene Tierney in der Rolle der Verdächtigten und José Ferrer als Hypnotiseur legt nahe, dass der Film auf das Spiel zwischen Opfer und Täter, zwischen Ohnmacht und Manipulation, besonderen Wert legt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht "Whirlpool" im Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite gegenwärtige Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1950 sind mittlerweile 75 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der psychologisch grundierte Kriminalgeschichten mit Motiven wie Hypnose und Verdachtsverschiebung im Krimi- und Thrillergenre einen eigenen Platz hatten. Die vorliegenden Werte lassen vor allem den Schluss zu, dass der Titel bislang eher ein Nischenpublikum erreicht hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Tierney als Ann Sutton
- José Ferrer als David Korvo
- Richard Conte als Dr. William 'Bill' Sutton
- Charles Bickford als Lt. James Colton
- Eduard Franz als Martin Avery
- Barbara O'Neil als Theresa "Terry" Randolph
- Constance Collier als Tina Cosgrove
- Fortunio Bonanova als Feruccio di Ravallo
- Lawrence Dobkin als Dr. Wayne
- Robert Foulk als Policeman Andy (uncredited)
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Verfügbarkeit
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