Laura (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 1.020.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (944 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem heißen Wochenende in New York City, im Jahr 1941, wird die erfolgreiche Geschäftsfrau Laura Hunt tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Mörder hat der jungen Frau aus nächster Nähe mit einer Flinte ins Gesicht geschossen, als sie ahnungslos die Wohnungstür öffnete. Entdeckt wird die Tote, nur mit einem Morgenrock bekleidet, von Bessie, dem Dienstmädchen.
Waldo Lydecker, ein bekannter Radiokolumnist und Freund der Verstorbenen, beginnt schon einen Tag später, ihre Geschichte niederzuschreiben. Dabei bekommt er Besuch von Mark McPherson, dem Kriminalbeamten, der mit den Ermittlungen in diesem aufsehenerregenden Fall betraut worden ist.
Entstehungsgeschichte
Otto Preminger führte bei dem 1944 erschienenen Film Regie. Dana Andrews, Gene Tierney, Clifton Webb und Vincent Price bilden die Besetzung. Dass die Altersfreigabe bei sechs Jahren liegt, überrascht angesichts des Gegenstands und erklärt sich wohl daraus, wie die Tat verhandelt wird: im Gespräch, nicht in der Darstellung.
Hinter den Kulissen
Drama und Mystery kommen zusammen, und die Motive umreißen den Fall: Detektiv, Ermittlung, Eifersucht, Besessenheit und eine Schrotflinte. Zwei davon fallen aus der Reihe der üblichen Fallbeschreibung heraus, Eifersucht und Besessenheit. Sie verschieben den Schwerpunkt von der Frage, wer es war, hin zu der Frage, was Menschen einander zuschreiben. Dazu passt, dass die Tote vor allem über ihre Wirkung auf andere eingeführt wird. Auffällig ist außerdem der Werbeexperte, der neben dem Radiokolumnisten ein zweites Metier der Öffentlichkeit ins Spiel bringt. Wer eine Person darstellt, formt auch ihr Bild, und die Ermittlung muss sich durch dieses Bild hindurcharbeiten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen steht der Film weit oben, getragen von einer kleinen Zahl an Bewertenden. 82 Jahre nach dem Erscheinen ist dieser Abstand selbst aufschlussreich: Ein Kriminalfall, der ohne die technischen Mittel späterer Jahrzehnte auskommt, muss seine Spannung vollständig aus Personen und Aussagen beziehen. Innerhalb des Mystery-Dramas steht der Titel für jene Machart, in der das Gespräch das eigentliche Ermittlungsinstrument ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dana Andrews als Det. Lt. Mark McPherson
- Gene Tierney als Laura Hunt
- Clifton Webb als Waldo Lydecker
- Vincent Price als Shelby Carpenter
- Judith Anderson als Ann Treadwell
- Dorothy Adams als Laura's Maid Bessie Clary (uncredited)
- Wally Albright als Newsboy (uncredited)
- Bobby Barber als Newsboy (uncredited)
- Harry Carter als Party Guest (uncredited)
- Lane Chandler als Detective (uncredited)
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Verfügbarkeit
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