Engelsgesicht (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-01-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (193 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Jessup fährt einen Ambulanzwagen und wird eines Abends in die Villa der Familie Tremayne gerufen: Catherine Tremayne hat knapp eine Gasvergiftung überlebt. In diesem Haus begegnet er Diane, der Stieftochter, deren Interesse an ihm ihm zunächst schmeichelt, obwohl er selbst gebunden ist. Trotz seiner Zurückhaltung gerät er in eine Affäre mit ihr, die ihn schließlich dazu bringt, seine langjährige Freundin zu verlassen und als Chauffeur bei den Tremaynes einzuziehen. Erst spät erkennt Frank, dass Diane ihre Stiefmutter aus dem Weg schaffen will – und dass sie ihn dafür benutzt. Als sie einen tödlichen Unfall inszeniert, bei dem neben der Stiefmutter auch der Vater umkommt, wird Frank zusammen mit ihr angeklagt. Der Anwalt rät zu einer Heirat, um die Jury milde zu stimmen, und Frank fügt sich widerwillig in dieses Kalkül.
Entstehungsgeschichte
„Engelsgesicht“ entstand 1953 unter der Regie von Otto Preminger. In den Hauptrollen sind Robert Mitchum, Jean Simmons, Mona Freeman und Herbert Marshall zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Krimi zeigt sich hier in der Konstruktion einer Beziehung, die von Anfang an von Täuschung durchzogen ist: Diane manipuliert gezielt, während Frank zunehmend die Kontrolle über sein eigenes Leben verliert. Die Geschichte verlagert sich von einer privaten Verstrickung in ein juristisches Ränkespiel, in dem eine Heirat als taktisches Mittel gegenüber einer Jury eingesetzt wird. Diese Verschiebung von emotionaler Nähe zu kalkuliertem Überlebenskampf prägt die Anlage des Stoffes stärker als jede reine Liebesgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Über siebzig Jahre nach seiner Entstehung 1953 steht „Engelsgesicht“ als Beispiel für ein Kriminaldrama, das seine Spannung weniger aus äußerer Action als aus der psychologischen Verstrickung zwischen den Figuren zieht. Innerhalb der Kombination aus Drama und Krimi zeigt sich eine Erzählweise, die auf Täuschung, Abhängigkeit und moralische Zwangslagen setzt, statt auf offene Konfrontation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Mitchum als Frank Jessup
- Jean Simmons als Diane Tremayne Jessup
- Mona Freeman als Mary Wilton
- Herbert Marshall als Mr. Charles Tremayne
- Leon Ames als Fred Barrett
- Barbara O'Neil als Mrs. Catherine Tremayne
- Kenneth Tobey als Bill Crompton
- Raymond Greenleaf als Arthur Vance
- Griff Barnett als Judge
- Robert Gist als Miller
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Verfügbarkeit
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