Vier im roten Kreis (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Melville |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-10-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (750 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaum aus dem Gefängnis entlassen, plant der Ganove Corey einen groß angelegten Überfall. Zwei Männer helfen ihm dabei: Vogel, ein entflohener Gangster, und Jansen, ein ehemaliger Polizist, der trinkt. Der Coup gelingt. Doch der Hehler erschrickt vor der Größe der Beute und rät ihnen, sich an einen Spezialisten zu wenden – und dieser Spezialist ist niemand anderes als Kommissar François Mattei, der mit den Ermittlungen in dem Fall betraut ist. Vorangestellt ist der Geschichte ein Bild vom roten Kreis: Menschen, die einander eines Tages begegnen müssen, mögen unterwegs getrennte Wege gehen, am festgesetzten Tag aber finden sie sich in diesem Kreis zusammen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Pierre Melville inszenierte den Film, der 1970 herauskam. Die Hauptrollen tragen Alain Delon, Bourvil, Gian Maria Volonté und Yves Montand. Freigegeben ist der Titel ab sechzehn Jahren. Die Besetzung stellt drei sehr unterschiedliche Männertypen nebeneinander und ergänzt sie um den Ermittler, sodass die Fronten schon über die Rollenverteilung erkennbar werden.
Hinter den Kulissen
Krimi und Thriller bestimmen die Form, und das Umfeld ist klar abgesteckt: Paris und Frankreich als Schauplatz, Gefängnis, Polizei, ein Ex-Polizist, Korruption, ein Zuhälter. Daraus ergibt sich eine Welt, in der die Trennlinie zwischen Gesetz und Verbrechen weniger moralisch als beruflich verläuft. Die Anlage ist streng: ein Plan, eine Ausführung, eine Ermittlung – und ein Schicksalsgedanke, der jeder Figur ihren Platz zuweist, bevor sie ihn selbst kennt. Dass ausgerechnet ein früherer Polizist zum Handwerker des Coups wird und der Rat des Hehlers die Beute geradewegs zum ermittelnden Kommissar führt, gehört zu dieser Symmetrie.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,6 von 10 liegt deutlich im oberen Bereich, die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt dabei im dreistelligen Rahmen. Sechsundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Kriminalfilms, die Schweigen, Präzision und Verabredung höher gewichtet als Tempo.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alain Delon als Corey
- Bourvil als Commissioner François Mattei
- Gian Maria Volonté als Vogel
- Yves Montand als Jansen
- Paul Crauchet als The Receiver
- Paul Amiot als Marchand, Inspector General of Police
- Pierre Collet als Prison Guard
- André Ekyan als Rico
- Jean-Pierre Posier als Mattei's Assistant
- François Périer als Santi
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Verfügbarkeit
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