Der zweite Atem (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Melville |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-11-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (209 Stimmen) |
Worum es geht
Gustave Minda, genannt Gu, ist gerade aus dem Gefängnis von Castres geflohen, achtundvierzig Jahre alt, acht davon hinter Gittern verbracht. Mit Hilfe alter Freunde taucht er in Paris unter und findet Zuflucht bei seiner Schwester Manouche und deren Vertrautem Alban. Die Ruhe währt kurz: In Manouches Restaurant kommt es zu einer Schießerei, Alban wird von Schergen der Brüder Ricci erschossen, mächtigen Figuren der Unterwelt. Gu gerät damit mitten in eine blutige Abrechnung, während im Hintergrund Kommissar Blot einen durchtriebenen Plan schmiedet, um ihn zur Strecke zu bringen. Die Morde tragen für den Kommissar unverkennbar Gus Handschrift. Gu selbst will mit Manouche ins Ausland fliehen, doch dafür braucht er Geld. Ein Überfall auf einen Geldtransporter auf einer abgelegenen Straße in der Provence soll die Mittel dafür bringen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Jean-Pierre Melville. In den Hauptrollen sind Lino Ventura als Gu, Paul Meurisse, Raymond Pellegrin und Christine Fabréga zu sehen. Es handelt sich um einen Kinofilm, der Action, Drama und Krimi miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Drama und Krimi deutet auf eine Erzählung hin, die weniger auf schnelle Effekte als auf die Spannung zwischen Loyalität, Ehrenkodex und unausweichlichem Verhängnis setzt. Die Konstellation aus einem fluchtwilligen Verbrecher, einer rivalisierenden Gangsterfamilie und einem strategisch vorgehenden Ermittler baut ein Dreiecksverhältnis auf, in dem moralische Grauzonen mehr Gewicht haben als eindeutige Frontlinien. Dass die Handlung über mehrere Schauplätze führt, von Paris bis in die Provence, weist auf eine großräumig angelegte Geschichte hin, die ihren Helden immer weiter in die Enge treibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das auf ein kleines, aber überzeugtes Publikum schließen lässt. Seit der Entstehung des Films sind inzwischen 59 Jahre vergangen, ein zeitlicher Abstand, der ihn deutlich in die Frühphase des modernen Kriminalfilms französischer Prägung einordnet. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Erzählweise, die Spannung aus Charakterzeichnung und Milieu schöpft statt aus reiner Actiondichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lino Ventura als Gustave "Gu" Minda
- Paul Meurisse als Commissaire Blot
- Raymond Pellegrin als Paul Ricci
- Christine Fabréga als Manouche
- Marcel Bozzuffi als Jo Ricci
- Paul Frankeur als Commissaire Fardiano
- Denis Manuel als Antoine Ripa
- Jean Négroni als Inspector
- Michel Constantin als Alban
- Pierre Zimmer als Orloff
Weitere Filme von Jean-Pierre Melville
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.