Videodrome (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-02-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 5.952.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.120.439 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (2.568 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max Renn ist Teilhaber einer privaten Fernsehgesellschaft, deren Programm vor allem aus Pornografie und Gewaltfilmen besteht. Als er auf eine neue Horror-Sex-Show namens Videodrome stößt, wittert er Material und will an die Hintermänner der Produktion herankommen. Dabei lernt er die Psychologin Nicki kennen, die ihm bei der Suche helfen möchte.
Als die Bänder schließlich in seinem Besitz sind, muss er feststellen, dass Videodrome bei ihm und bei allen anderen Zuschauern schreckliche Veränderungen bewirkt. Was folgt, ist ein Zustand, in dem Wirklichkeit und das Flimmern auf dem Bildschirm nicht mehr auseinanderzuhalten sind, sondern zu einer einzigen, bedrohlichen Einheit verschmelzen.
Entstehungsgeschichte
David Cronenberg hat den Film ins Bild gesetzt, vorgelegt wurde er 1983. James Woods spielt den Programmhändler, Debbie Harry die Psychologin; Sonja Smits und Peter Dvorsky vervollständigen die kleine Besetzung. Erst ab 18 Jahren ist der Film freigegeben, die höchste vorgesehene Stufe.
Hinter den Kulissen
Horror, Science Fiction und Mystery greifen hier so eng ineinander, dass sich kaum sagen lässt, wo eines aufhört. Die Prämisse ist im Kern eine medienkritische: Ein Mann, der mit Bildern handelt, wird von Bildern eingeholt, und das Ausgeliefertsein beginnt genau dort, wo er sich am sichersten wähnt — im eigenen Programm.
Daraus folgt eine Erzählform, die dem Publikum den festen Boden entzieht. Wenn die Hauptfigur nicht mehr unterscheiden kann, was geschieht und was übertragen wird, kann es der Film nicht anders halten. Das Mystery-Element ist deshalb keine Zutat, sondern die notwendige Folge der Ausgangsidee. Dass die Bedrohung nicht von einer Gestalt ausgeht, sondern von einem Signal, macht sie schwer greifbar und entsprechend schwer abzuwehren.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 7,2 von 10, gestützt auf mehrere tausend Stimmen — ein deutlich positiver Wert für einen Film, der seinem Publikum einiges zumutet. 43 Jahre nach dem Erscheinen hat sich der technische Rahmen völlig verändert, während die zugrunde liegende Frage, was fortgesetzter Bildkonsum mit einem Menschen macht, an Gegenstand nicht verloren hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Woods als Max Renn
- Debbie Harry als Nicki Brand
- Sonja Smits als Bianca O'Blivion
- Peter Dvorsky als Harlan
- Leslie Carlson als Barry Convex
- Jack Creley als Brian O'Blivion
- Lynne Gorman als Masha
- Julie Khaner als Bridey
- Reiner Schwarz als Moses
- David Bolt als Raphael
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Verfügbarkeit
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