...und dennoch leben sie (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vittorio De Sica |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (588 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahre 1943 wird Rom durch die Alliierten nach und nach zerstört und bombardiert. In diesem Chaos lebt die junge, vermögende Witwe Cesira mit ihrer 13-jährigen Tochter Rosetta und betreibt einen kleinen Kaufladen. Als eine Detonation ihr Geschäft und einige Kunden trifft, erwägt sie, die Stadt und damit die Gefahrenzone zu verlassen. Sie entscheidet sich dafür und tritt einen langen, kräftezehrenden Marsch in ihr Heimatdorf an. Unterwegs müssen die beiden feststellen, dass der Krieg auch das Umland längst erreicht hat. Sie machen die Bekanntschaft des jungen Studenten Michele, und während sich zwischen ihm und Cesira eine ernsthafte Liebesbeziehung anbahnt, fallen deutsche Truppen in das Dorf ein.
Entstehungsgeschichte
Vittorio De Sica inszenierte den Film, der 1960 erschien. Zur Besetzung zählen Sophia Loren, Eleonora Brown, Jean-Paul Belmondo und Raf Vallone. Die Freigabe ist auf 16 Jahre festgesetzt — angesichts des Stoffs eine nachvollziehbare Einstufung.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Kriegsfilm sagt schon viel: Der Krieg ist hier kein Schauplatz für Schlachten, sondern die Bedingung, unter der zwei Zivilistinnen unterwegs sind. Die Themen kommen ohne Umschweife zur Sprache — Zweiter Weltkrieg, Flucht, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und sexualisierte Gewalt. Damit ist der Rahmen abgesteckt, in dem sich die Geschichte bewegt, und es ist ein Rahmen, der nichts beschönigt. Erzählerisch folgt der Film einer Wanderbewegung: Der Weg von der Stadt aufs Land, der Sicherheit verspricht, führt nicht aus dem Krieg heraus. Dass die Tochter erst dreizehn ist, verschiebt jede Bedrohung zusätzlich ins Ungeschützte.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 gehört der Titel zu den hoch bewerteten Filmen dieses Feldes, wenn auch auf Grundlage einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl. Sechsundsechzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt er ein Beispiel für ein Kriegsdrama, das die Perspektive konsequent bei denen belässt, die den Krieg nicht führen, sondern erleiden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophia Loren als Cesira
- Eleonora Brown als Rosetta
- Jean-Paul Belmondo als Michele Di Libero
- Raf Vallone als Giovanni
- Carlo Ninchi als Filippo, il padre di Michele
- Andrea Checchi als un fasciste
- Pupella Maggio als un fermier
- Emma Baron als Maria
- Antonella Della Porta als La madre impazzita
- Bruna Cealti als une évacuée
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Verfügbarkeit
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