Fahrraddiebe (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vittorio De Sica |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-07-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 133.000 $ |
| Einspielergebnis | 450.159 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (2.748 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Jahre ohne Arbeit liegen hinter Antonio Ricci, als er endlich eine Anstellung als Anstreicher bekommt. Einen Tag bevor er den Dienst antritt, wird ihm sein Fahrrad gestohlen.
Gemeinsam mit seinem Sohn macht er sich auf die Suche nach dem Dieb. Der Weg führt die beiden durch ein Italien, das der Zweite Weltkrieg arm zurückgelassen hat. Was als Suche nach einem Gegenstand beginnt, wird zu einem Gang durch Verhältnisse, in denen ein Fahrrad über eine Existenz entscheidet.
Entstehungsgeschichte
Das Drama erschien 1948; die Regie lag bei Vittorio De Sica. Vier Namen führt die Besetzung an: Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell und Gino Saltamerenda. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Der Film ist ein reines Drama, ohne jede zweite Zuordnung.
Hinter den Kulissen
Die Motive kreisen um wenige Begriffe: Italien, das Fahrradfahren, die Gesellschaft, der Dieb. Zusammen mit der Beschränkung auf ein einziges Genre ergibt das eine sehr schmale Anlage, ohne Beiwerk und ohne zweite Handlungsebene. Der Film hat einen Gegenstand, ein Ziel und eine Frist.
Erzählerisch trägt die Suche selbst die Struktur. Vater und Sohn gehen von Ort zu Ort, und jede Station zeigt weniger vom Dieb als von den Verhältnissen ringsum. Die Begleitung durch das Kind verschiebt dabei den Blick, denn was der Vater tut, wird ständig mitgesehen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 8,2 von 10 liegt deutlich über dem, was die meisten Titel erreichen; getragen wird sie von mehreren tausend Stimmen. Das ist keine Masse an Rückmeldungen, aber ein Wert, der auf dieser Höhe selten stark schwankt.
78 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und der Gegenwart. In dieser Zeit hat sich fast alles verändert, was der Film als selbstverständlich voraussetzt: Arbeitsmarkt, Stadtbild, Verkehrsmittel. Im Drama steht er für eine Spielart, die ihre Wirkung aus dem Alltäglichen zieht statt aus der Zuspitzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lamberto Maggiorani als Antonio
- Enzo Staiola als Bruno
- Lianella Carell als Maria
- Gino Saltamerenda als Baiocco
- Vittorio Antonucci als Alfredo Catelli, The Thief
- Giulio Chiari als The Beggar
- Elena Altieri als The Charitable Lady
- Carlo Jachino als A Beggar
- Michele Sakara als Secretary of the Charity Organization
- Emma Druetti
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Verfügbarkeit
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