Umberto D. (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vittorio De Sica |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-01-20 |
| Einspielergebnis | 71.461 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (764 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Umberto Domenico Ferrari kehrt von einer Demonstration zurück, bei der es um eine Erhöhung der Altersrente ging. In seiner Pension erwartet ihn seine Vermieterin mit einer Forderung: 15.000 Lire Miete bis zum Monatsende, andernfalls stehen er und sein kleiner Hund auf der Straße. Der Rentner bekommt das Geld nicht rechtzeitig zusammen. Also greift er zu einem Mittel, das seine Lage weniger löst als aufschiebt, und täuscht eine Krankheit vor, um ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Der Hund, an dem er hängt, kommt vorübergehend zu der schwangeren und verlassenen Haushälterin seiner Vermieterin. Aus dieser knappen Ausgangslage entwickelt sich eine Geschichte über Armut im Alter, in der jede Entscheidung eine Notlösung ist und der Handlungsspielraum mit jedem Schritt kleiner wird.
Entstehungsgeschichte
Vittorio De Sica hat diesen 1952 erschienenen Film inszeniert. In den Rollen sind Carlo Battisti, Maria Pia Casilio und Lina Gennari zu sehen; zur Besetzung gehört zudem Napoleone the Dog.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive verdichten das Feld: Rom in Italien als Schauplatz, dazu Diener, Hunger, Verzweiflung, Rentner und Ungeselligkeit. Diese Aufzählung beschreibt weniger eine Handlung als einen Zustand, und genau daraus bezieht der Film seine Anlage. Er folgt einem Mann, der niemandem zur Last fallen will und deshalb allein bleibt, und macht die Miete zur Uhr, die im Hintergrund läuft. Dass ein Tier eigens in der Besetzung erscheint, ist mehr als eine Kuriosität, denn der Hund ist die einzige verbliebene Bindung der Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,9 von 10 zählt zu den hohen Werten, auch wenn die Stimmenbasis dreistellig und damit schmal bleibt. 74 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als eindringliches Beispiel jenes Erzählens, das seine Wirkung aus dem Alltäglichen und nicht aus dem Außergewöhnlichen bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carlo Battisti als Umberto Domenico Ferrari
- Napoleone the Dog als Flike
- Maria Pia Casilio als Maria
- Lina Gennari als Antonia Belloni
- Elena Rea als The Nun at the Hospital
- Memmo Carotenuto als The Patient at the Hospital
- Ileana Simova als The Woman in Umberto's Room
- Lamberto Maggiorani als (uncredited)
- Pasquale Campagnola als (uncredited)
- Riccardo Ferri als (uncredited)
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Verfügbarkeit
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