Raf Vallone
Werdegang
Raffaele Vallone, bekannt als Raf Vallone, wurde am 17. Februar 1916 geboren und war ein italienischer Schauspieler. Sein erster Film entstand bereits 1942, doch zunächst verfolgte er keine Filmkarriere weiter. Erst 1949, als Giuseppe De Santis ihn in „Bitterer Reis" an der Seite von Silvana Mangano besetzte, begann sein Aufstieg zum Star des italienischen Kinos. Er trat regelmäßig neben Größen wie Sophia Loren, Gina Lollobrigida und Anna Magnani auf. 1950 spielte er in „Il cammino della speranza" an der Seite seiner späteren Frau Elena Varzi, im Jahr darauf verkörperte er Garibaldi. Dank seiner Kenntnisse des Französischen und Englischen wirkte er ab 1951 auch in internationalen Produktionen mit, in Deutschland etwa 1956 neben Maria Schell. In den 1960er Jahren inszenierte er in Paris ein Bühnenstück von Arthur Miller und übernahm die Hauptrolle in dessen Verfilmung durch Sidney Lumet. 1963 gab er mit Otto Premingers „Der Kardinal" sein US-Debüt und wirkte in mehreren amerikanischen Filmen mit, darunter 1990 in „Der Pate III".
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen fünf Filme mit Raf Vallone, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1949 bis 1981, decken also eine Spanne von 32 Jahren ab. Der erste Titel entstand 33 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 65 Jahre danach. Die Genres reichen von Drama über Kriegsfilm und Historie bis zu Action, Liebesfilm und Komödie, was auf ein breites Rollenspektrum zwischen Charakterdrama und größer angelegten Produktionen hindeutet.
Einordnung
Die fünf gelisteten Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,8 und 7,8, im Schnitt 7,2. Am besten bewertet ist „...und dennoch leben sie" (1960) mit 7,8, gefolgt von „Bitterer Reis" (1949) mit 7,5. Die übrigen drei Filme liegen zwischen 6,8 und 7,3. Insgesamt zeigt sich ein gleichmäßig positiv bewerteter, über drei Jahrzehnte reichender Ausschnitt seiner Filmarbeit.